„Mit Note 2 zu schlecht für den Master“; so titelte der Spiegel Online. Ja, DAS ist die Realität. Die viel gepriesene und von jedem Studenten vermutlich abgrundtief verhasste Reform mit dem Synonym „Bologna“ verschleißt die nächste Generation nachwachsender Fachkräfte, die keine des herkömmlichen Sinnes mehr sind – weder ihrer Ausbildung wegen noch der Akzeptanz des Bildungsweges wegen noch der Inhalte und der Dauer wegen. Akademisch AUS-gebildet ist das nicht, das wusste man vorher. Ein im Vergleich zu Diplomen und Co. „nicht ganz“ bis „etwas mehr als halber“ Abschluss ist der BSc., mehr nicht. Und das Abstellgleis der deutschen Bildung. Andernorts wird darüber nachgedacht, den „Ingenieur“ wiederzubeleben, und sei es nur als „Beipackzettel“ zum Master-Abschluss. Aber eben zum Master. Was ein Bachelor ist, ist damit noch immer nicht klar. Vermutlich nicht besonders viel, wie man ja schon vor der Reform feststellte. Um so trauriger, dass für diese Feststellung wieder zwei Generationen an motivierten jungen Menschen demotiviert, verheizt und einer rentenfähigen Zukunft nur mit vielen Stolpersteinen übereignet werden.