US-Behörden sperren irrtümlich 84.000 Webseiten – genau so sieht es aus, wenn Leute einer Idee vehement und verbissen hinterher rennen, obwohl sie bereits als gescheitert anzusehen ist.
Archiv des Monats: Februar 2011
EU-Kommissarin weiter für Websperren
EU-Kommissarin will sich weiter für Websperren einsetzen – mein Gott, Herr… HIRN! BITTE!
Und um noch einen drauf zu setzen, kommt jetzt folgendes: „Tags zuvor hatte bereits der unter Malmström arbeitende Jakub Boratynski in seiner Eigenschaft als Leiter der Abteilung ‚Organisierte Kriminalität‘ Websperren gegen Kinderpornografie mit dem Argument verteidigt, dass der ‚Geschäftszweig Menschenhandel‘ mit dem Verkauf von Kindern große Umsätze mache. (…)“ – wäre es dann nicht sinnvoller, Menschenhandel und Ausbeutung zu bekämpfen statt ein virtuelles Verhüterli davor zu tüddeln?
Ich denke: Wenn das Schicksal von im real life ganz gleich zu welchem Zweck verkaufter Kinder jetzt schon als Argument für virtuelle Sperren her halten muss, sind manche Menschen ganz schön tief gesunken.