Leider gehört es systembedingt zur Nutzung von DSLRs dazu, dass auch einmal „Dreck“ auf dem Sensor landen kann, der sich bei großer Blendenzahl (bei mir ab etwa 22 leicht, bei 36 stark) auch auf den Fotos findet. So ärgerlich das erstmal war, so notwendig war dann eben auch die Reinigung. Etwas „frevelhaft“ versuchte ich es erst mit einem extrem feinen Mikrofasertuch, dessen Ecke ich vooorsichtig über den Chip schob. Mit wenig Erfolg: Einer der größeren Flecken war weg, feinere kamen dazu.
Also habe ich mir den Lenspen Sensorklear II bestellt und bin mit ihm beherzt zur Tat geschritten. Mit dem erschreckenden Ergebnis, dass der eine „größere“ Fleck noch immer da war, sich jetzt aber andere feinere Fusseln dazu gesellt hatten – an wieder anderen Stellen. Mist.
Abhilfe brachte ein leichtes, indirektes(!!!) Hauchen warmer Atemluft, so dass sich ein ganz leichter Schleier auf dem Sensor niederschlug, dessen minimaler Feuchtigkeitsanteil die Fusseln tatsächlich am Reinigungspad des Stifts hielt. Nach mehreren Anläufen weist der Sensor jetzt auch bei Blende 36 nur noch kaum sichtbare feine „Pünktchen“ auf, deren Existenz im Regelfall und bei normalerweise verwendeten Blenden nicht mehr auffallen dürfte. Da ich auf eine Nassreinigung mit entsprechenden Mitteln verzichtet habe, kann ich dazu noch nichts schreiben – im Schrank habe ich ein 4er-Set jedoch mittlerweile. Hoffen wir, dass ich es nicht brauche.
Geschickt ist übrigens, auch die kamerainterne Sensorreinigung nochmal OHNE aufgesetztes Objektiv laufen zu lassen. Danach waren es noch ein paar Fussel weniger…
Ein Foto demonstriert, wie der Dreck aussah (bei Blende 29 – ja, es gibt Menschen, die mich dafür verteufeln würden, mit einer derart geschlossenen Blende zu fotografieren):
