heise.de: Musikindustrie kritisiert Googles Löschsystem
Im einzelnen kritisiert er (Brad Buckles/RIAA, Anm. d. Bloggers), dass die Rechteinhaber bei der Suche nach illegalen Kopien ihrer Werke nur eine begrenzte Zahl von Anfragen stellen könnten.
Ähmja… wie soll das sonst laufen? Gigabit und gib ihm oder was? Oder gleich die Black Box auf dem Suchindex?
Das Ding names Google ist eine Suchmaschine. Wenn Ihr „take down“ wollt, wendet Euch an den Hoster und sucht dort selber. Oder räumt man Landminen indem man die Fundorte auf einer Karte löscht nachdem man einen Linienpiloten gefragt hat?
Ansonsten sind die Aussagen zu Statistiken ein bisschen tüddelig, denn Google vorzuwerfen, in die Statistik fänden „direkt an den Hoster geschickte Beschwerden“ keinen Einzug, verkennt völlig, dass Google mit eben diesen ja auch nix am Hut hat und ganz klar EIGENE Statistiken der EIGENEN Sicht der Dinge veröffentlicht – und nicht die Zahlen, die die Industrie gern hätte. Die müssen sie schon selber möglichst nachvollziehbar errechnen.
Update: Golem bringts auch: „1 Million von Google gelöschte URLs im Monat reichen nicht“. Jetzt mal ehrlich: Ergibt das alles noch einen Sinn?