Glenmorangie

Da ich gerade erst hier im Blog den Auchentoshan Three Wood vorgestellt (und beim Whiskystore nachbestellt) habe, möchte ich gleich ein paar Worte zum Glenmorangie (10 Jahre/Original) verlieren:

An einem kalten Wintertag in Clausthal war ich zu einem gemütlichen Abend in einer Männerrunde verabredet. Auf dem Weg mit einem guten Freund (übrigens derselbe, mit dem ich mir dann die Flasche Three Wood teilte) dorthin, wogen wir den Kauf eines schönen Whiskies ab – irgendwie bot sich das an. Der Glenmorangie stand dann im örtlichen Supermarkt im Regal, sah gut aus, war preislich im Rahmen und hatte im direkten Vergleich mit dem Glenfiddich daneben irgendwie mehr „Charme“. Wir wurden nicht enttäuscht. Immer wieder hört man, dass man Menschen, die „Cola-Whisky“ trinken aber „das Zeug um Gottes Willen nicht pur“ anrühren, mit dem Glenmorangie von purem Whisky überzeugen kann. Ich denke auch, das kann klappen, denn seine milden Aromen und das nur sehr geringe „Alkohol-Brennen“ in Nase und Mund sind klare Ansagen. Quasi kein Rauch schreckt ebenfalls nicht ab, sondern lässt neugierig werden auf die milden Vanillearomen und die klaren Geschmacksnuancen.