Unwort des Jahres: Alternativlos

„Alternativlos“ ist das Unwort des Jahres. Zu recht. Geprägt hat es die CDU. Und die legt nach. Spiegel Online: „Von der Leyen stellt Macho-Firmen Ultimatum“. Was schrieb ich erst gestern zum Nerv-Faktor und dem dadurch nicht geringer werdenden Widerstand? Was haben uns Quotenregelungen in Schul- und Hochschulleitungen gebracht? „Unter 25 bis 30 Prozent Frauenanteil in Führungspositionen würde ich gar nicht anfangen zu verhandeln“ – gut, dann wird eben nicht verhandelt. Dass man hier ein Gesetz zur Frauenquote am BVerfG vorbei bekommt, wage ich zu bezweifeln – ansonsten wandert die Firma eben aus, weil sie sich in ihrer freien Entscheidung in einem freien Land behindert sieht. So kann man den daherorakelten Aufschwung 2011 (nachdem man den Ende 2010 ja erst wieder davonorakelt hatte) auch wieder wegorakeln. Oder so ähnlich.