„Die Überprüfung der EU-Vorgaben zur halb- bis zweijährigen Archivierung von Nutzerspuren habe bislang ergeben, dass nationale Sicherheitsbehörden ’sehr oft‘ auf die aufbewahrten Daten zurückgriffen, führte Malmström weiter aus. Im Durchschnitt erfolgten pro Jahr 148.000 Anfragen je Mitgliedsstaat, erklärte die Kommissarin anhand der Auswertung von Zahlen aus 20 EU-Ländern. 90 Prozent der Daten seien beim Abruf weniger als sechs Monate alt gewesen. Dies zeige, dass die Vorratsdatenspeicherung ’nützlich‘ für die Verbrechensbekämpfung sei: Andernfalls würden die Strafverfolgungsbehörden voraussichtlich nicht die menschlichen und finanziellen Ressourcen aufwenden, um die Informationen ‚in dieser Menge‘ abzufragen.“ (heise-Meldung) – die Vorratsdatenspeicherung derart verunfallt zu begründen hatten wir bisher noch nicht. Jeder Wissenschaftler, der solch ein Konstrukt als Verteidigung seiner Arbeiten verwenden würde, wäre verloren. Wenn ich schreibe, was ich über diejenige Person, der das ganze entfleucht ist, denke, würde ich mich auf dünnes Eis begeben – entsprechend beschränke ich mich darauf: Autsch. Mega-autsch.