Archiv des Autors: mdiedrich

Fotobuch – „Best of“

Am Freitag bekam ich mein Fotobuch zugestellt. Es beinhaltet die „Best of“-Fotos der letzten Jahre, eine sicherlich subjektive Auswahl. Gefallen hat es einem Freund der heute zum Abendessen da war allerdings auch.

Mein Fotobuch vom Mai 2011

Als kleine Empfehlung sei hier Fotobuch.de genannt; ich habe dort mittlerweile mehrere Fotobücher machen lassen (nicht nur für mich) und bin mit den Ergebnissen des Fotobuch Premium Classic (fester Einband, A4) überaus zufrieden. Die Druckdatenoptimierung „AE“ kann man deaktivieren, ich werde da allerdings nochmal nach Möglichkeiten des Feintunings schauen – ohne AE sind die Bilder ganz leicht zu dunkel, mit AE werden standardmäßig aber auch Nachschärfungen und Co. („Bildverbesserungen“ eben) vorgenommen. Trotzdem ist die Qualität der Bilder sehr gut. Lidl Fotos kann ich auch empfehlen, speziell für günstige Softcovers.

Cyberwar und virtuelle Bomben

Golem brachte heute eine Meldung, die mich nachdenklich stimmte: „Bundesinnenminister Friedrich erwartet virtuelle Bomben“, so der Titel. Darin fand sich die Aussage des Innenministers, es wäre „nur eine Frage der Zeit, bis kriminelle Banden oder Terroristen virtuelle Bomben zur Verfügung haben werden.“ – ein Wort: Stuxnet.

Ich unterstelle Herrn Friedrich nicht, dass er noch nie etwas von Stuxnet gehört hat, sondern empfinde nur die auf die Zukunft ausgreichtete Wortwahl als ein wenig ungeschickt. Dennoch befürchte ich, dass dieses Szenario nach illegaler Pornografie und Urheberrechtsverletzung das nächste „Ding“ sein wird, das eine Vorratsdatenspeicherung begründen soll. Auch das wird als Grund nicht funktionieren.

Doch wie dem auch sei; die Bedrohung „unserer Infrastruktur“ halte ich für durchaus real. Wie neulich schon geschrieben, denke ich allerdings, man kann wesentliche Systeme durchaus gut abschotten, nutzt man „ordentliche“ Kryptografie auf allen Schichten der Kommunikation, oder hängt man Systeme gar nicht erst „einfach so“ an öffentliche Netze.

Mein Fazit also: Virtuelle Bomben gibt es, die „Fork Bombe“ ist eine klassische dieser Art, auf die jeder IT-Interessierte sicherlich schnell kommt. Doch auch hier gibt es Schutzmechanismen, die zwar das System nicht komplett vor einer solchen „Bombe“ schützen, dem Administrator aber Eingriffsmöglichkeiten erhalten. Die dezentrale Natur des Internets trägt außerdem dazu bei, den Schaden begrenzt zu halten – sofern eine heterogene Infrastruktur aufgebaut wird. Entsprechend bin ich guter Dinge, dass uns das Internet noch eine Weile wird erhalten bleiben können, auch ohne VDS.

Gleichstellung und die Probleme

Der Spiegel hat ihn auch, den Fall der „zu viel für Männer tuenden Gleichstellungsbeauftragten aus Goslar“. Ich habe mich on- wie offline immer wieder sehr kritisch zum Thema „Gleichstellung“ geäußert, nicht erst seitdem das „Frauenbüro“ der TU Clausthal in „Gleichstellungsbüro“ umbenannt wurde (und es immer noch ein Schnupperstudium für Schülerinnen, Bewerbungstrainings für Studentinnen etc. aber nix vergleichbares für Männer gibt). Durch das Aufsetzen eines neuen Namens ändert sich an Gesinnungen nix. Verbohrte Ego-Ziegen, die mit dem Beil der Gleichstellung Männerköpfe abhauen, gibt es halt – doch nun hat es eine Frau getroffen. Der geschilderte Fall, dass der Aufdruck auf einer Brötchentüte Männer diskriminieren würde, spricht mir aus der Seele und zeigt eine Ungerechtigkeit sondergleichen. Die Forderung der (ehemaligen) Gleichstellungsbeauftragten Frau Ebeling, das ganze Ding geschlechtsneutral zu schreiben (statt „Gewalt gegen Frauen und Kinder kommt nicht in die Tüte“: z.B. „Gewalt gegen Kinder kommt nicht in die Tüte“) halte ich für korrekt und gleichstellend, wie es gleichstellender nicht sein könnte.

Entsprechend hoffe ich, dass sich hier endlich mal Augen öffnen. Ich bin deutlich für Gleichberechtigung. Aber eben Gleich- und nicht einseitige Bevorrechtigung (denn das versuchte man ja mal abzubauen – übers Ziel hinaus, stelle ich immer wieder fest).

Kriminalität im Internet und die Folgen

Aktuelle Statistiken veröffentlichte der Innenminister am Freitag. Einen Blick wert ist der Artikel dazu bei heise: Betrug diverser Art und Weise ist unbestrittener Vorreiter in der Statistik. Nach den Diskussionen um Netzsperren und Co. der letzten Monate und Jahre ein fast schon entartetes Bild, tragen doch Pornografie allgemein (2,1%) und „Straftaten gehen Urheberrechtsbestimmungen“ (1,7%) nur wenig zum großen Kuchen bei, während die Debatten um Websperren und Vorratsdaten doch überwiegend von diesem Bereich bestimmt wurden. Blöd, wenn man Abbuchungen durch Amazon vom Konto erlebt und nach Rückbuchung und einer Strafanzeige Post bekommt: „Verfahren eingestellt, Täter konnte nicht ermittelt werden“ – und da sind reale Waren an reale Adressen verschickt worden…

Auch die Tagesschau befasst sich mit dem Thema, führt allerdings jenseits der „harten Zahlen“ ein wenig weiter aus:

„Friedrich warnte vor den Konsequenzen für das Internet. Halte dieser Trend an, könnte das Internet so unsicher werden, dass es unbrauchbar werde, sagte er. Der Minister forderte daher erneut eine Vorratsdatenspeicherung für Internetverbindungen, um Straftaten besser verfolgen zu können.“

Meiner Meinung nach ist das Internet ein sicheres Medium. Es gibt x Möglichkeiten, sichere Kommunikationswege zu schaffen – mit ganz simplen Mitteln. HTTPs wäre schonmal das erste, SSL/TLS ein weiteres und GPG/PGP ein drittes. Genutzt werden müssten sie, staatlich gefördert z.B. durch eine PGP-CA beim BSI, das wäre ein in meinen Augen sehr guter Ansatz (und ich verweise hiermit gleich nochmal auf die CA des Heise-Verlags). Einen guten Web-Shop kann man schon heute erkennen und überprüfen; dafür müsste aber eine sinnvolle Ausbildung schon in der Schule stattfinden. Die Schaffung von ITK-Pflichtblöcken ist dabei schon ein stabiler Ansatz (statt Wahlpflicht Informatik). Wichtig wäre dann allerdings noch die Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte, sowie die Schaffung eines „passenden“ Bewusstseins der Netznutzer (in Hinblick auf Datenschutz, Datensicherheit und  den eigenen Rechner).

Die Einrichtung einer Vorratsdatenspeicherung halte ich insofern für kontraproduktiv, als diese eine permanente Unsicherheit durch das Gefühl überwacht zu werden schafft (ein altes aber unwiderlegtes Argument), wodurch sich nicht nur ein gewisses Vermeidungsverhalten ergibt, sondern durch Nutzung öffentlicher Access-Points oder offener WLANs zum Schutz der eigenen Persönlichkeit ein nicht ungefährliches Bumerang-Argument aufgebaut wird (Störerhaftung und Co. eingeschlossen).

Schlussendlich muss man ganz egal wie man zu dem Thema steht bei Zahlen immer daran denken: „Traue keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälschst hast!“ – man kann Zahlen auch so schreiben, dass sich die Realität erst ergibt, wenn man in absoluten Zahlen nachrechnet und seine eigenen Verhältnisse errechnet. Ohne den kritischen Blick und eine gewisse Distanz geht es auch hier nicht!

Windows 7: Umstieg gelungen

Gestern habe ich damit begonnen, mein altes und mittlerweile durchaus mal „hakendes“ Windows XP von der Festplatte meines Computers zu verbannen respektive es durch Windows 7 Professional (SP1, 64bit)  zu ersetzen. Zügig ging es, einschließlich der Einrichtung und Nachinstallation aller Programme, die ich regelmäßig benutze. Heute bin ich quasi „durch“ damit. Davon abgesehen, dass Arconis True Image Home 2009 nicht mitteilt, dass es auf dieser Plattform nicht läuft (sondern einen BlueScreen schon bei der Installation von sich gibt), bin ich ehrlich angetan. Hoffen wir, dass es dem Vorgänger-System Windows XP alle Ehre macht. Nein, ich sehe Vista nicht als ein Vorgänger-System an. Warum nicht? Aus Erfahrung *schmunzel*.

Die Streitthemen in der EU (2): Der Euro

Machtlos in Brüssel„, so titelte der Spiegel online. Ein recht umfangreicher Artikel benennt sodann die derzeitigen Streitthemen und zeigt teilweise deutliche Defizite im Selbstverständnis „der EU“ und den autoritären Ideologien derer auf, die z.B. die Grenz-/Zollkontrollen der Dänen angreifen. Ich habe meine Kommentare einmal aufgeteilt und beginne hier mit dem Teil…

2) Das liebe Geld. Der Euro und seine Stabilität bzw. die Rettungsschirme, Stabilitätspakte und Co. sowie das Vertrauen der Bevölkerung in den Euro sind speziell nach der „Finanzkrise“ vor rund drei Jahren mächtig ins Wanken geraten. Doch warum eigentlich? Der Euro hat sich, speziell gegenüber dem Dollar, als relativ stabil heraus gestellt. Das liegt mit an der konsequenten Politik der EZB, wenngleich auch ich mit den Zins-Überlegungen nicht immer einverstanden war, die manchen „Kleinsparer“ auch durchaus auf die Barrikaden getrieben und Inflationsängste geschürt haben dürfte. Für steigende Rohölpreise kann der Euro allerdings wenig, und auch die gestiegenen Lebensmittelpreise hängen (so vernimmt man jedenfalls) am „Weltmarkt“. Besonders in Deutschland haben allerdings überaus hohe Summen zur „Rettung des Euro“ dazu beigetragen, dass in der Bevölkerung der Rückhalt für den Euro gesunken ist, und manch einer wünscht sich die „gute alte D-Mark“ wieder. Ich denke auch gern an die D-Mark zurück, doch haben wir jetzt nunmal den Euro – und das aus gutem Grund, denn nicht nur zu reisen ist ohne Geld zu wechseln ja deutlich einfacher geworden. Zurück zu den hohen Summen, die Deutschlands Regierung in „den Euro“ gepumpt hat: Das blöde an der Sache ist, dass diese Gelder „irgendwo“ her kommen müssen. In Zeiten hoher Staatsverschuldung, immer höherer Steuern und unter Betrachtung von Nebenschauplätzen wie Krankenversicherungen, Renteneintrittsalter-Debatten und Co., ist es kaum nachvollziehbar, warum Milliarden Euro in andere Länder investiert werden, bei denen eine Rückzahlung offener ist als ein Bademantel ohne Gürtel. Damit ist das Problem teilweise hausgemacht, teilweise wird es von der Bundesregierung durch ihre wenig nachhaltige Informationspolitik und manch Geheimnistuerei auf allen Ebenen verstärkt. Schlussendlich darf an dieser Stelle nicht vergessen werden, dass die Stabilitäts-Kriterien, die einmal für den Euro festgelegt wurden, seit Jahren von mehreren Ländern missachtet werden – sagt jemandem der Begriff „Broken Window“ etwas?

Teil 3 folgt wenns passt.

Die Streitthemen in der EU (1): Stresstest für AKW

Machtlos in Brüssel„, so titelte der Spiegel online. Ein recht umfangreicher Artikel benennt sodann die derzeitigen Streitthemen und zeigt teilweise deutliche Defizite im Selbstverständnis „der EU“ und den autoritären Ideologien derer auf, die z.B. die Grenz-/Zollkontrollen der Dänen angreifen. Ich habe meine Kommentare einmal aufgeteilt und beginne mit dem Teil…

1) Der EU-Stresstest für Atommeiler ist umstritten. Das liegt zum einen daran, dass – wie Herr Oettinger richtig sagt – ein Stresstest „Stress“ verursachen soll und kein schon vorher klares Ergebnis („wir können uns zurück lehnen, es ist alles in Ordnung“) generieren darf. Dennoch darf natürlich kein realer Schaden hervor gerufen werden (was bei AKWen auch auf der Hand liegt). Die „Tests“ auf „Überlegungen zur Stabilität im Falle von Naturkatastrophen“ zu verringern, hilft aber auch wieder nichts; das müsste auch den Briten und den Franzosen klar sein (spätestens seit Tschernobyl, allerspätestens seit Fukushima). Aus der Misere werden alle Beteiligten nur heraus kommen, wenn öffentlich überprüfbare „Fragebögen“ bei den Überlegungen und Beratungen heraus kommen, deren Ergebnisse wenigstens zum Teil veröffentlicht werden müssen. Dabei müssen Fragen zu Naturereignisse ebenso integriert sein wie Fragen zu „normalen Störfällen“, menschlichem Versagen und Co. – und selbstverständlich die Antworten nicht in die Tasche gelogen werden, sondern einen hohen Wahrheitsgehalt haben. Ich plädiere häufig für mehr Bewusstsein (bei welchem Thema auch immer), und hier wäre es an der Zeit zu realisieren, dass auch der unwahrscheinlichste Unfall einen immensen Schaden für die darauf folgenden Jahrhunderte zur Folge hat.

Teil 2 folgt „bei Gelegenheit“.

Schreckgespenst Europa: Selber schuld!

Wenn ich „S.P.O.N. – Im Zweifel links: Europa wird zum Schreckgespenst“ lese, beginne ich zu grübeln. Wenn ich dann Golem lese (EU-Kommission: ISP-Überwachung gegen illegale Downloads wird geprüft), dann weiß ich, woran das Ergebnis der Umfrage teilweise liegt.

Sorry Leute, wollt Ihr uns verarschen? Schert Euch zum Teufel mit Eurer Überwachungs-Scheiße! Ich bin absolut dafür, dass Leistung (auch immaterielle) zu entlohnen ist, auch halte ich die grundsätzlichen Gedanken beim Urheberrecht für richtig und absolut berechtigt. Nicht berechtigt finde ich, wenn manch Konzern den Hals nicht voll kriegen kann und deshalb statt seine Einnahme-Quellen und seine Vermarktungs-Möglichkeiten zu überdenken Lobbyarbeit für x-Tausende von Euro betreibt um Politiker dazu zu nötigen, ganze Völker unter Generalverdacht zu stellen und alles und jeden zu überwachen. Freiheit ist anders! Da sind mir ja selbst die Grenzkontrollen der Dänen lieber, und die finde ich schon deutlich hinterfragenswert!

Ganz platt formuliert: Menschen werden auf die Art nicht von der guten Idee „Europa“ begeistert und mitgerissen sondern abgestoßen. Europa wurde in letzter Zeit als Sündenbock für nationale Gesetze (die teilweise kassiert wurden – siehe die Vorratsdatenspeicherung!) genutzt und hat Verbraucher respektive ihr Vertrauen in tiefe Krisen gestürzt (man denke an die Energiesparlampen-Sache). Nicht treten – motivieren und anregen, Bewusstsein schaffen und die Probleme nicht verdecken (aka Stopp-Schild), sondern sie zu beheben, sollte das Motto sein! Nicht die Übernahme irgendeines spanischen Gesetzes nebst Totalüberwachung des Netzwerkverkehrs zum „Urheberschutz“ (Menschenhandel, Pornografie und Terrorismus haben ja als Gründe nicht gereicht) wäre hier notwendig, sondern das Bewusstsein bei Konsumenten, Produzenten und Rechteverwertern, dass Entlohnung des Urhebers genauso berechtigt ist wie Konsum und Privatkopie (die de facto ja auch seit Kopierschutz-Trojanern und Anti-Knack-Gesetzen Geschichte ist).

Nochmal Whisky-Fotos

Nachdem ich heute ein stabiles Stativ (Hama Star 61) für wenig Geld bei einem bekannten Elektro-EXPERTen in Osterode erwerben konnte, habe ich direkt nochmal ein paar Fotos gemacht. Eigentlich wollte ich nur die Whisky-Flaschen ohne Spiegelungen auf Zellu… JPG bannen, dann sind aber doch noch zwei schöne Makro-Aufnahmen dabei heraus gekommen:

Die Flasche mit Verpackung habe ich natürlich „trotzdem“ nochmal im Ganzen aufgenommen:

Neue und alte Whisky-Fotos

Betrachtet man die Fotos aus „Glenmorangie„, „Auchentoshan Tree Wood“ und „Whisky-Lieferung„, stellt man schnell fest, dass sie in genau dieser Reihenfolge aufgenommen wurden. Meine Ausrüstung stelle ich hier (noch) nicht vor, sondern möchte nur beschreiben, was die Besonderheiten sind:

  • Glenmorangie: Die Flasche steht vor einer Raufasertapete, ist bereits geöffnet und teilentleert, das Bild ist über seine gesamte Tiefe scharf (und zu stark nachgeschärft). Immerhin wurde ein externer Blitz indirekt genutzt. Der Schatten links der Tube zeigt, dass eine Lichtquelle von rechts auf das Objekt scheint. Insgesamt ist alles „recht braun“, die Aufnahme entstand komplett im Automatik-Modus und wurde am Rechner nachbearbeitet.
  • Auchentoshan Three Wood (die alte Flasche mit Tube): Hier heben sich die Objekte deutlicher vom Hintergrund ab. Das liegt einerseits daran, dass mehr Abstand zur Wand besteht, andererseits ist das Licht weicher und es treten keine Schlagschatten im Hintergrund auf. Die Farben sind kräftiger und heben sich deutlicher voneinander ab. Auch ist die Schärfe deutlich besser. Die Flasche ist ungeöffnet, was einen ordentlicheren Eindruck hinterlässt. Die Spiegelung auf der sauberen Holzplatte wird durch ein klein wenig mehr Rand um das Motiv deutlich, so dass dieses nicht mehr „aufgestellt und geknipst“ wirkt, sondern schon ein wenig mehr den Charakter des Bildes prägen kann.
  • Bei den beiden neuesten Bildern (Dalwhinnie und der neue Three Wood) habe ich zwei extra Lichtquellen aufgestellt: Ich besitze vier kleine PAR-16-LED-Scheinwerfer, von denen einer in orange (gelb wäre auch eine gute Option gewesen) den Hintergrund beleuchtet und ein zweiter in weiß die Front des Objektes deutlich aufhellt und die Glanzprägungen hervorhebt. Dazu stand der weiße Scheinwerfer auf einem Mikrofonstativ ca. 1-1,5m schräg links vor dem Motiv, der orangene lag ca. 15cm rechts der Verpackung und strahlte fast nur den Hintergrund an. Auch hier wurde der externe Blitz indirekt verwendet. Bei der Nachbearbeitung am Computer wurde nur wenig nachgeschärft (nach dem Verkleinern) und das Format an das Objekt angepasst (das Dalwhinnie-Foto ist ein wenig flacher als das Auchentoshan-Bild – der Flaschenform angemessen). Bei beiden Bildern sind Spiegelungen auf der Holzfläche sichtbar, auch hier besteht ein deutlicher Abstand zur Rückwand. Da die Three Wood-Flasche noch geschlossen ist, könnte ich nochmal ein Bild machen, bei dem ich die linke Seite mit dem gelben Scheinwerfer leicht einleuchte, so dass der Farbschimmer insgesamt am Hintergrund etwas intensiver wird und der Eindruck, dass nur orangenes Licht von rechts in das Bild hinein läuft, weniger auftritt. Die Aufnahme entstand mit manueller Blene und Belichtung sowie manuellem Fokus.