Archiv der Kategorie: Fotografie

Tipps und Tricks zum Thema Fotografie – manchmal auch einfach nur ein schönes Bild.

Gewitterfotos: Blitz-Volltreffer

So, heute ist es mir dann noch ein wenig besser gelungen – kaum hatte ich das Foto vom Blitz von Donnerstag eingestellt, krachte es schon wieder. Diesmal mit besserem Bild. Yeah!

Ein Intercloud-Blitz am 23.08.11

Ein Intercloud-Blitz am 23.08.11

Rezept: Serienbildfunktion, Dauerauslöser, Belichtungszeit 10s – und gib ihm, wenns grad richtig kracht. Es dauerte keine zehn Auslösungen. Danach habe ich das Bild manuell (RAW speichern!) mit passendem Weißabgleich und einer ziemlichen Kontrastspreizung versehen und – voila. Ein Dank an Mauli für die Idee :)!

Gewitter

Mächtig gerumpelt hat es plötzlich am vergangenen Donnerstagabend. Leider ohne Stativ und „ordentlichen Standort“ habe ich dennoch ein Foto hinbekommen.

Gewitter am 18.08.2011 in Clausthal

Gewitter am 18.08.2011 in Clausthal

HDR – High Dynamic Range: Spontanaufnahmen

Spontan habe ich nach einem FHD-Vereinsabend Fotos gemacht. Mit ein wenig Trickserei und der entsprechenden Software kann man damit HDR-Bilder erstellen und diese hinterher mittels diverser Dynamikkompressions-Algorithmen in JPGs packen. Zwei Beispiele hier, mehr dazu folgt in einem weiteren Beitrag:

Überzeichnetes HDR-Bild

Überzeichnetes HDR-Bild

Realistischer Look

Realistischer Look

(in)direkt Blitzen im Vergleich

Ein Bild (vergrößerbar) sagt manchmal mehr als Worte:

Bouncebox: Ein „Schlauch“ aus dünnem Kunststoffgewebe mit reflektierender Innen-Rückwand zur Streuung des Blitzlichts mit Hauptaustritt seitlich 90° zur Blitzausrichtung, Universalmodell mit Gummiband

Softbox: Halbtransparender Kunststoff-Aufsatz, dem Blitzmodell angepasst, generiert Streulicht in alle Richtungen, vorrangig nach vorn/Hauptrichtung des Blitzes

Foto-Portfolio-Mappe

Vor einigen Wochen habe ich davon geschrieben, ein Fotobuch meiner „best of“-Bilder erstellt zu haben. Das gefiel mir schon echt gut.

Getoppt hat es jetzt ganz klar die folgende Aktion: Ich habe mir Abzüge von 20 meiner schönsten Fotos machen lassen – in 20x30cm, auf Fotopapier ausbelichtet. 16 dieser Fotos haben nun den Weg gefunden in einen „Ringbuch-Ordner“ (Portfolio Mappe SVAR Artist 25x35cm DIN B4) mit passenden Einlagen (Polyesterhülle SVAR Polytechno 25x35cm DIN B4). Ich habe sie mittig auf die mitgelieferten schwarzen Einleg-Papiere geklebt mit Pritt Kleberollern (non-permanent), einseitig. Ich denke, die Mappe wird so um die 30 Hüllen fassen, derzeit sind 20 Stück drin. Zwar ist sie aus Kunststoff und hm… sagen wir mal, sie könnte ein klein wenig edler wirken – für ihre 13 EUR ist sie aber mit dem stabilen Kunststoff schon deutlich mehr als ein 08/15-Ringbuchordner (und halt DIN B4, nicht A4).

Mein Fazit zu dieser Aktion: Mit 69ct pro Foto (Pixum), 12,99 EUR für die Mappe und 8,99 EUR für die Einleger (beides von enjoyyourcamera) bin ich mit in Summe 33,02 EUR zwar nicht supergünstig dabei, habe aber das, was ich wollte: Eine durchaus edle und vor allem stabile Verpackung für meine besten Fotos, die auch noch flexibel und jederzeit veränder- oder erweiterbar ist und aus dem Anschauen der Bilder „mehr“ macht.

Entfesselt blitzen

Entfesselt zu blitzen ist etwas Feines, wie ich finde. Leider hatte ich mangels angemessenem Budget damit bisher so meine Schwierigkeiten – vielleicht hat auch mein Anspruch an Leistung und Preis nicht so ganz mit dem Markt mitgehalten. Da aber mittlerweile der Canon-Auslöser ST-E2 spätestens gebraucht erschwinglich geworden ist, habe ich nun einen. Mit meinem mehr als zehn Jahre alten 420EX kann ich nun kabellos indirekt oder auch direkt, in jedem Fall aber entfesselt meine Fotos aufhellen. Die ersten Experimente sind auch schon gemacht:

 

Fotobuch – „Best of“

Am Freitag bekam ich mein Fotobuch zugestellt. Es beinhaltet die „Best of“-Fotos der letzten Jahre, eine sicherlich subjektive Auswahl. Gefallen hat es einem Freund der heute zum Abendessen da war allerdings auch.

Mein Fotobuch vom Mai 2011

Als kleine Empfehlung sei hier Fotobuch.de genannt; ich habe dort mittlerweile mehrere Fotobücher machen lassen (nicht nur für mich) und bin mit den Ergebnissen des Fotobuch Premium Classic (fester Einband, A4) überaus zufrieden. Die Druckdatenoptimierung „AE“ kann man deaktivieren, ich werde da allerdings nochmal nach Möglichkeiten des Feintunings schauen – ohne AE sind die Bilder ganz leicht zu dunkel, mit AE werden standardmäßig aber auch Nachschärfungen und Co. („Bildverbesserungen“ eben) vorgenommen. Trotzdem ist die Qualität der Bilder sehr gut. Lidl Fotos kann ich auch empfehlen, speziell für günstige Softcovers.

Nochmal Whisky-Fotos

Nachdem ich heute ein stabiles Stativ (Hama Star 61) für wenig Geld bei einem bekannten Elektro-EXPERTen in Osterode erwerben konnte, habe ich direkt nochmal ein paar Fotos gemacht. Eigentlich wollte ich nur die Whisky-Flaschen ohne Spiegelungen auf Zellu… JPG bannen, dann sind aber doch noch zwei schöne Makro-Aufnahmen dabei heraus gekommen:

Die Flasche mit Verpackung habe ich natürlich „trotzdem“ nochmal im Ganzen aufgenommen:

Neue und alte Whisky-Fotos

Betrachtet man die Fotos aus „Glenmorangie„, „Auchentoshan Tree Wood“ und „Whisky-Lieferung„, stellt man schnell fest, dass sie in genau dieser Reihenfolge aufgenommen wurden. Meine Ausrüstung stelle ich hier (noch) nicht vor, sondern möchte nur beschreiben, was die Besonderheiten sind:

  • Glenmorangie: Die Flasche steht vor einer Raufasertapete, ist bereits geöffnet und teilentleert, das Bild ist über seine gesamte Tiefe scharf (und zu stark nachgeschärft). Immerhin wurde ein externer Blitz indirekt genutzt. Der Schatten links der Tube zeigt, dass eine Lichtquelle von rechts auf das Objekt scheint. Insgesamt ist alles „recht braun“, die Aufnahme entstand komplett im Automatik-Modus und wurde am Rechner nachbearbeitet.
  • Auchentoshan Three Wood (die alte Flasche mit Tube): Hier heben sich die Objekte deutlicher vom Hintergrund ab. Das liegt einerseits daran, dass mehr Abstand zur Wand besteht, andererseits ist das Licht weicher und es treten keine Schlagschatten im Hintergrund auf. Die Farben sind kräftiger und heben sich deutlicher voneinander ab. Auch ist die Schärfe deutlich besser. Die Flasche ist ungeöffnet, was einen ordentlicheren Eindruck hinterlässt. Die Spiegelung auf der sauberen Holzplatte wird durch ein klein wenig mehr Rand um das Motiv deutlich, so dass dieses nicht mehr „aufgestellt und geknipst“ wirkt, sondern schon ein wenig mehr den Charakter des Bildes prägen kann.
  • Bei den beiden neuesten Bildern (Dalwhinnie und der neue Three Wood) habe ich zwei extra Lichtquellen aufgestellt: Ich besitze vier kleine PAR-16-LED-Scheinwerfer, von denen einer in orange (gelb wäre auch eine gute Option gewesen) den Hintergrund beleuchtet und ein zweiter in weiß die Front des Objektes deutlich aufhellt und die Glanzprägungen hervorhebt. Dazu stand der weiße Scheinwerfer auf einem Mikrofonstativ ca. 1-1,5m schräg links vor dem Motiv, der orangene lag ca. 15cm rechts der Verpackung und strahlte fast nur den Hintergrund an. Auch hier wurde der externe Blitz indirekt verwendet. Bei der Nachbearbeitung am Computer wurde nur wenig nachgeschärft (nach dem Verkleinern) und das Format an das Objekt angepasst (das Dalwhinnie-Foto ist ein wenig flacher als das Auchentoshan-Bild – der Flaschenform angemessen). Bei beiden Bildern sind Spiegelungen auf der Holzfläche sichtbar, auch hier besteht ein deutlicher Abstand zur Rückwand. Da die Three Wood-Flasche noch geschlossen ist, könnte ich nochmal ein Bild machen, bei dem ich die linke Seite mit dem gelben Scheinwerfer leicht einleuchte, so dass der Farbschimmer insgesamt am Hintergrund etwas intensiver wird und der Eindruck, dass nur orangenes Licht von rechts in das Bild hinein läuft, weniger auftritt. Die Aufnahme entstand mit manueller Blene und Belichtung sowie manuellem Fokus.

Neue Rubrik: „Fotografie“

Ich habe beim Durchschauen allein der wenigen Whisky-Bilder, die ich bisher hier im Blog verwendet habe, festgestellt, dass ich im Laufe der Zeit einen höheren Anspruch an derartige Bilder entwickelt habe und diese auch deutlich besser aussehen. Damit ist durchaus die Frage berechtigt, wie diese Fotos entstehen konnten. In meinem Foto-Archiv (das ist und bleibt offline) bin ich auch allgemein immer wieder beim „Stöbern“ auf Fotos gestoßen, die irgendwie auf besondere Art und Weise „gestellt“ wurden. Zwar werden hier insgesamt vermutlich keine Neuigkeiten für „gestandene Fotografen“ erscheinen, manchmal ist es aber genau der eine oder andere kleine Kniff oder auch nur eine gute Idee, die veröffentlichenswert ist.