Als ich es zuerst las, fand ich es fraglich. Als ich es immer wieser las, schüttelte ich immer intensiver den Kopf. Als das Ganze zur Gewissheit wurde, war klar: Man wusste vorher, dass Ermittlungsbehörden es nicht würden lassen können, auch wenn es ihnen verboten wurde. Selbst wenn es sich nach den aktuellen Äußerungen aus Bayern doch noch als Ente entpuppen sollte (das fällt mittlerweile ECHT schwer, obwohl sich der BKA-Zierke noch nicht besonders umfassend eingemischt hat), ist viel Porzellan zerschlagen worden: „Und Ihr wundert Euch, dass wir Euch nicht mehr über den Weg trauen?!“ – eine Besorgnis erregende Entwicklung, die Angst vorm Staat.
Eine Linkliste zum Thema „Bundestrojaner“, nur einschließend die News der letzten Tage aber mit einem Rückgriff nach 2008:
- Rückgriff 2008: BVerfG untersagt heimliche Online-Durchsuchungen
- tagesschau.de: CCC will Bundestrojaner geknackt haben
- BR-online: Bundestrojaner in Bayern eingesetzt
- SZ: O’zapft is!
- taz.de: Bundestrojaner ist Bayerntrojaner
- taz.de: „Stets im rechtlichen Rahmen“
- heise.de: CCC knackt Staatstrojaner
- heise.de: Von der rechtlichen Grauzone zur (systematischen, Anm. d. Bloggers) Grundrechtsverletzung
- heise.de: Eine Spionagesoftware, unter anderem aus Bayern
- heise.de: Bayerntrojaner auch in BW und Brandenburg
- telepolis: CCC entlarft Bundestrojaner und Sicherheitspolitik
- telepolis: Wer kontrolliert die Ermittler?
- telepolis: Ozapftis exekutiert
- law blog: Chaos Computer Club enttarnt den Bundestrojaner
- law blog: „Legitime Maßnahmen“
- law blog: Die Wünsche der bayerischen Polizei