Archiv des Autors: mdiedrich

Bildbearbeitungs-Software

Eine nicht abschließende Auflistung von von mit benutzter Bildbearbeitungs-Software:

  • LuminanceHDR (HDR-Fotos, SourceForge/OpenSource)
  • Hugin (Stitching/Panorama, SourceForge/OpenSource)
  • JPEGCrops (Bildausschnitt/Formatänderung, Freeware)
  • XNView (Bildbetrachtung und -archivierung, Freeware)
  • PhotoImpact 10 (Kommerziell, mittlerweile COREL)

Dazu kommt die RAW-Bearbeitung durch passende CANON-Software, mit der sich aus manch „verhunztem“ Bild noch eine Menge machen lässt.

Brunnenbohrer in oliv mit mehr militärischen Einsätzen? wtf

Der Spiegel meldet: De Maizière kündigt mehr militärische Einsätze an

Erst einmal klingt das ja paradox, ist doch vermutlich der größere Teil der Deutschen gegen militärische Interventionen durch deutsche Soldaten. Ganz besonders ist das bei denen der Fall, die die Geheimniskrämerei und Willkür (in Bezug auf die Entsendung) der Regierung(en) vergangener Jahre verfolgt haben.

Ich komme allerdings nicht umhin zu fragen: Was hat der Bundesminister der Verteidigung nun eigentlich gesagt?

Oft war es sehr bequem, dass sich Soldaten an einem internationalen Einsatz beteiligt haben, der in Wahrheit nicht zum Kern eines militärischen Auftrags gehört

Nunja, ob das „bequem“ ist, weiß ich nicht (und wage es zu bezweifeln). Da die Bundeswehr international sicherlich nicht nur Kinderspielplätze baut, würde ich sagen: Die Wortwahl erscheint mir etwas undurchdacht. Vielleicht meint der Sprecher eine politische Bequemlichkeit, schließlich „ist man dabei, muss seinen Wählern aber nicht erklären, warum deutsche Soldaten Tanklastzüge angreifen“ – oder so ähnlich.

Ingenieure in Uniform seien zwar hoch angesehen, entlasteten aber vor allem andere Politikfelder, die dann nicht selbst Ingenieure in Krisenregionen schicken mussten.

Äh…. ja… wir haben Ingenieure, die Politikfelder in Krisenregionen schicken können?

Nach de Maizières Ansicht werden die Anforderungen an die Bundeswehr, international auch militärisch Verantwortung zu übernehmen, wahrscheinlich steigen. Das Argument, wonach sich Deutschland wegen seiner Vergangenheit aus dem Zweiten Weltkrieg militärisch nicht beteiligen könne, „wird uns von der Völkergemeinschaft nicht mehr zugestanden“, sagte der Minister.

Wtf? Dass die Anforderungen steigen werden, mag möglicherweise der Fall werden. Auch beim Herrn Minister ist das aber a) Orakelei und b) entbehrt es einer gewissen Verfassungsmäßigkeit. Nur weil „irgendjemand“ meint, die Deutschen müssten militärisch irgendwo operieren, entscheiden das immer noch die Deutschen und nicht die Amerikaner, Briten, Franzosen oder „Europa“. Dieser Seitenhieb auf den „zweiten Weltkrieg“ ist ansonsten dummes Zeug. Ich denke, niemand „gesteht uns zu“ – schließlich kommen ausreichend viele Länder mit dem nackten Finger an und sagen: „Aber die Deutschen haben damals!“. Zusammengenommen würde ich also von außen eher ein: „Uns konntet Ihr auch überfallen damals, also kümmert Euch drum!“ erwarten, und das wäre ganz mächtiger diplomatischer Unsinn.

Die Truppe am Hindukusch hatte verächtlich vom „Brunnenbohren in Oliv“ gesprochen und sah sich zu einer Art bewaffnetem THW herabgestuft.

Schwerer Fehler, das als eine Herabstufung anzusehen. Das wiederum ist dann aber ein Ansichtsproblem, eine Einstellung – und darf nicht der Grund sein zu sagen: „Hey, die Truppe will nicht der Bevölkerung helfen, die wollen schießen, also müssen wir häufiger international propagieren, dass wir schießen wollen“.

Zum Brunnenbohren schicke man keine Soldaten in ein fremdes Land, erklärte jetzt der Verteidigungsminister. „Wenn man aus militärischen Gründen bereits in einem Land ist, und das Brunnenbohren kann dazu helfen, das Land aufzubauen und zu befrieden, dann ja.“ Als alleinige Aufgabe komme es jedoch nicht infrage. Hilfe sei mehr als rein militärische Hilfe.

Hä? Was denn nun?

Mit Verlaub: Entweder hat da der Redakteur einen schlechten Tag gehabt oder der Minister – oder beide.

IT-Fachjournalismus?

„Möchten Sie mehr wissen“-Kasten in einer PC-Zeitschrift:

Active-X ist eine im Internet Explorer genutzte Technik, um zusätzliche Software-Komponenten einzubinden. Ähnlich wie Firefox-Erweiterungen können sie ohne Installation einer neuen Programmversion aktualisiert werden. Da andere Internet-Browser Active-X nicht unterstützen, muss etwa der Flash Player zwei Mal aktualisiert werden: für den Internet Explorer und für Firefox.

Ich hab nicht verstanden, was Active-X mit Flash und den Firefox-Erweiterungen zu tun hat, eigentlich ist mir das aber auch egal ;P.

Feuerwehrübung

Gestern konnte ich live eine Feuerwehrübung miterleben – mit Kamera. Angenommene Lage war ein Feuer im Hinterhaus/Lagerbereich mit Verrauchung des Treppenhauses, weswegen Bewohner aus dem ersten Stock über einen Vorbau per Drehleiter gerettet wurden. Eine Person war im Inneren des Gebäudes verletzt worden und wurde entsprechend gelagert abgeseilt.

LF 20/27

Florian Osterode 20/27 (LF) auf Parkposition

Rauchentwicklung hinten

Rauchentwicklung hinten, ASÜ links am Zaun

Mehrere Trupps im Einsatz

Der StBM ist auch vor Ort

Die ASÜ ist beendet, alle Trupps an frischer Luft

Die DLK auf dem Hof, angehende Menschenrettung

Der Schleifkorb wird angehängt

Der Schleifkorb wird angehängt

Gruppenführer vom 20/28

Gruppenführer vom 20/28

Die DLK wird umgesetzt

Die DLK wird umgesetzt (Florian Osterode 20-30)

Der StBM nach getaner Arbeit

Der StBM nach getaner Arbeit

 

TETRA-BOS, DAB+ und das Chaos

heise.de berichtet, dass der analoge BOS-Funk im VHF-Bereich (2m) durch digitale Radiosender (DAB+) gestört werden. Alles arbeitet wie es soll, die Störungen seien nicht vorhersagbar gewesen. Natürlich nicht. Es sind ja 0,18 MHz Schutzabstand dazwischen.

Aber bis Ende 2012 steht ja bundesweit TETRA-BOS, und dann können die DAB+-Frequenzen vielleicht brauchbar genutzt werden; wie wir alle wissen ist das bereits seit 2006 der Fall… *schmunzel*. Wieder ein IT-Projekt des Bundes, das sich einreiht in ePA, Gesundheitskarte, LKW-Maut und ELENA. OK, das war hart, so traurig es ist.

Glühbirnen, Energiesparlampen… Überregulierung

Netter Artikel in der taz

Insgesamt in etwa das, was ich auch schon länger sage. Ich persönlich kann mit der Abschaffung der 60W-Glühbirne noch ganz gut leben, benutze ich im Wesentlichen 25 und 40 W-Leuchtmittel. Genau diese möchte ich aber im Wohnraum nicht missen, und so bin ich nach wie vor der Meinung, dass die EU-Verordnung zur Abschaffung zu weit geht, und dass man die 25 und 40W-Lampen hätte behalten sollen, bis ein auch spektral adäquater Ersatz gefunden ist. Wo die Beleuchtung angemessen ist, sollen gern und sofort LEDs und Sparlampen verbaut werden – aber nicht in meinem Schlafzimmer.

Dreck auf dem Sensor der DSLR

Leider gehört es systembedingt zur Nutzung von DSLRs dazu, dass auch einmal „Dreck“ auf dem Sensor landen kann, der sich bei großer Blendenzahl (bei mir ab etwa 22 leicht, bei 36 stark) auch auf den Fotos findet. So ärgerlich das erstmal war, so notwendig war dann eben auch die Reinigung. Etwas „frevelhaft“ versuchte ich es erst mit einem extrem feinen Mikrofasertuch, dessen Ecke ich vooorsichtig über den Chip schob. Mit wenig Erfolg: Einer der größeren Flecken war weg, feinere kamen dazu.

Also habe ich mir den Lenspen Sensorklear II bestellt und bin mit ihm beherzt zur Tat geschritten. Mit dem erschreckenden Ergebnis, dass der eine „größere“ Fleck noch immer da war, sich jetzt aber andere feinere Fusseln dazu gesellt hatten – an wieder anderen Stellen. Mist.

Abhilfe brachte ein leichtes, indirektes(!!!) Hauchen warmer Atemluft, so dass sich ein ganz leichter Schleier auf dem Sensor niederschlug, dessen minimaler Feuchtigkeitsanteil die Fusseln tatsächlich am Reinigungspad des Stifts hielt. Nach mehreren Anläufen weist der Sensor jetzt auch bei Blende 36 nur noch kaum sichtbare feine „Pünktchen“ auf, deren Existenz im Regelfall und bei normalerweise verwendeten Blenden nicht mehr auffallen dürfte. Da ich auf eine Nassreinigung mit entsprechenden Mitteln verzichtet habe, kann ich dazu noch nichts schreiben – im Schrank habe ich ein 4er-Set jedoch mittlerweile. Hoffen wir, dass ich es nicht brauche.

Geschickt ist übrigens, auch die kamerainterne Sensorreinigung nochmal OHNE aufgesetztes Objektiv laufen zu lassen. Danach waren es noch ein paar Fussel weniger…

Ein Foto demonstriert, wie der Dreck aussah (bei Blende 29 – ja, es gibt Menschen, die mich dafür verteufeln würden, mit einer derart geschlossenen Blende zu fotografieren):

Dreck auf dem Sensor - Flecken in den Kreisen

Datenbanken – 1.7

Ich habe selten irgendetwas von meinem Studium veröffentlicht. Keine Noten, keine Schnitte, keine Prüfungstermine. Heute tue ich dies mal: Ich habe die letzten Tage intensiv etwas getan und erlebt, dass soetwas tatsächlich Früchte tragen kann (nachdem ich mehrfach eines Besseren belehrt wurde): Datenbanken-Prüfung, mündlich, heute um 14:10 Uhr: 1,7. Es muss ja auch mal etwas klappen ;P.

Gewitterfotos: Blitz-Volltreffer

So, heute ist es mir dann noch ein wenig besser gelungen – kaum hatte ich das Foto vom Blitz von Donnerstag eingestellt, krachte es schon wieder. Diesmal mit besserem Bild. Yeah!

Ein Intercloud-Blitz am 23.08.11

Ein Intercloud-Blitz am 23.08.11

Rezept: Serienbildfunktion, Dauerauslöser, Belichtungszeit 10s – und gib ihm, wenns grad richtig kracht. Es dauerte keine zehn Auslösungen. Danach habe ich das Bild manuell (RAW speichern!) mit passendem Weißabgleich und einer ziemlichen Kontrastspreizung versehen und – voila. Ein Dank an Mauli für die Idee :)!