Schonmal gebloggt – Leberkäsetag bei Herkules. Heute mit frischem Salat und Brötchen :).
Archiv des Autors: mdiedrich
Schachbrett
Spontantrip: Wasserspiele Wolfsburg
Ich habe mir das Programm der diesjährigen Wasserspiele in Wolfsburg schon im Juli angeschaut. Dann suchte ich im Web nach Fotos und Videos und war mehr oder weniger enttäuscht: Bäume, Gebüsch, Menschen – alles zwischen dem Objekt der Begierde und den aufgestellten Kameras. Nicht Sinn des Ganzen, dachte ich mir – und verwarf die Idee, auch in diesem Jahr wieder nach Wolfsburg zu brausen, zumal die Veranstaltung diesmal zusätzlich nicht im Hafenbecken, sondern in der Lagunenlandschaft der Autostadt stattfand.
Dann waren aber richtig tolles Wetter und der Wunsch, mir das Ganze nicht entgehen zu lassen Grund genug, doch noch spontan am letzten Tag hinzufahren. Es hat sich gelohnt – die Verlagerung der Show hat ihr nicht geschadet: Von allen Ufern aus konnte man die Show bewundern. Die schon im letzten Jahr bewährte Mischung aus Licht, Wasser, Feuer und Musik war toll anzuschauen, die Musikauswahl war ansprechend-mitreißend und die Stimmung am lauen Abend beim Publikum gut. Entsprechenden Applaus gab es am Ende der Show.
In diesem Jahr kosteten auch die Wasserspiele Eintritt, das Abendticket ist mit 7 EUR aber durchaus bezahlbar, zumal dieses als Verzehrgutschein in den Restaurants einlösbar und die Ausstellungshallen bis zu Beginn der Wasserspiele geöffnet waren(!). Außerdem gab es Getränke in Flaschen (1,- EUR Pfand) für „draußen“ und eine kleine „Futterbude“ aus Holz direkt an der Tribüne am Hauptgebäude. Vor den Wasserspielen blieb nicht so wahnsinnig viel Zeit, weil die Sorge um einen „fotografierfähigen Platz“ doch vorhanden aber im Nachhinein betrachtet unbegründet war. Trotz des letzten Abends der Spiele waren sie zwar gut besucht, spätestens in der „Porsche-Kurve“ war aber Platz genug für einige Linsen. So konnten die Fotografen auch mal ihren Standort wechseln ohne Angst haben zu müssen, nicht wieder zurück zum Wunsch-Platz zu gelangen. Die Ausbeute an Bildern spiegelt das wieder: Keine Personen „zwangsweise“ im Bild, verschiedene Standorte und eine besonders bei den Feuereinlagen spürbare Nähe zur Show.
Ich hoffe auf eine Wiederholung im nächsten Jahr :)!
Lange Nacht der Kirchen (Besuch in Barbis)
Ich war in Barbis, St. Petri, bei den musikalischen Darbietungen im Rahmen der „Langen Nacht der Kirchen“. Ein kleiner Artikel für den „Eseltreiber“ fiel dabei ab, außerdem einige Fotos. Schön wars :). Und das Licht auch *schmunzel*.
Zur langen Nacht der Kirchen unter dem Motto „Mit allen Wassern gewaschen“ luden die evangelischen Kirchengemeinden in Bad Sachsa, Bad Lauterberg, Barbis und Osterhagen am vergangenen Freitagabend ein. Das bunte Programm bot für jeden Geschmack etwas: Vom Vortrag zum Thema Wasser über kabarettistische Betrachtungen geistlicher und weltlicher Themenkomplexe gab es unter anderem Filmvorführungen, ein Kindermusical und nicht zuletzt musikalische Darbietungen in den vier beteiligten Kirchen. Die kurzweilig gestalteten Veranstaltungsteile dauerten jeweils etwa eine halbe Stunde, zwischen ihnen konnte der Veranstaltungsort gewechselt oder das Gespräch in und an den Kirchen gesucht und gefunden werden. Unsere Bilder stammen von den letzten beiden Veranstaltungen in St. Petri in Barbis. Dort sang um 22 Uhr der Kirchenchor Barbis mit und ohne Zutun der Besucher ein eher weltlich gehaltenes Potpourri, in dem auch „Der Mond ist aufgegangen“ und eine abwechslungsreiche Interpretation von Schuberts „Die Forelle“ nicht fehlten. Den Abend beschlossen um 23 Uhr Wiebke Vielhauer und Dirk Steinig mit Klavier und Gesang, wobei nicht nur die Stückauswahl und die Stimme Wiebke Vielhauers begeisterten: Das Zusammenspiel der beiden Akteure klappte ebenso reibungsfrei wie ausdrucksstark in Gestik und Mimik. Mit einem Segen endete die gut besuchte Veranstaltung und die Besucher verließen lächelnd und offenkundig zufrieden die Kirche – manch einer zügig um nach Hause zu gehen oder zu fahren, manch einer langsamer, um noch bei einem Getränk auf dem mit Kerzen und Lichterketten dekorierten Kirchplatz zu verweilen und die laue Vollmondnacht zu genießen.
Herkules-Leberkäse am Donnerstag
Japp, ist lecker. Das stellte ich irgendwann schon einmal fest, aber seis drum, hab ich glaube ich nicht verbloggt und jetzt fand ich das wichtig, zumal mein letztes Posting in „Kulinarisches“ schon eine Ewigkeit her ist. Also:
Donnerstag ist im Herzberger Herkules-Markt (Dr.-Frössel-Allee) schon lange Leberkäse-Tag. Es gibt frischen Leberkäse zum Angebotspreis. Ich nahm ihn abends kalt vom Block, eine schöne Scheibe, briet sie in der Pfanne kurz leicht braun, ein Spiegelei dazu, würzte es mit etwas Paprika, Pfeffer und Salz, legte beides zwischen zwei Brötchenhälften und aß einen gemischten Salat aus einem Salatherz, einer Tomate, etwas Mais mit Sylter Dressing (das aus der Kühlung) dazu :).
Für die, die Leberkäse nur aus der Vakuum-Verpackung im Regal aus industrieller Fertigung, lange haltbar, kennen und den nicht so toll finden: Probiert den Leberkäse von der Theke oder vom „echten Schlachter“. Der Unterschied ist immens. Gerade der frische ist luftig-locker, nicht so salzig, fast schon mild!
Bilder des Spätsommers
Spiegel, Finanztest und Prokon
Spiegel online: „Windkraftunternehmen: Stiftung Warentest warnt vor Prokon-Papieren“
Die gefühlte Aussage des Artikels zwischen den Zeilen:
Das schon in der Vergangenheit wegen seiner Geschäftspraxis erfolgreich verklagte Unternehmen Prokon versteckt Risiken seiner Papiere. Kaufen Sie dieses nicht, wenn sie Ihr Geld nicht sofort verlieren wollen. Auf Anfragen reagiert die Firma nicht!
Finanztest: „Prokon – Genussrechte im großen Stil“
Die Aussage der Webseite:
Prokon hat ein riesiges Genussrechteangebot für Privatanleger auf den Markt gebracht. Gigantische zehn Milliarden Euro will der umstrittene Windkraftspezialist und Stromanbieter damit einsammeln. Doch auf konkrete Investments legt sich das Unternehmen nicht fest. Die Stiftung Warentest erklärt, warum risikoscheue Anleger lieber die Finger von dieser Geldanlage lassen sollten.
Das Fazit: „ach …?!“ – wer kauft denn Anlagen (gleich, welcher Art) ohne gelesen zu haben, welches Risiko man mit kauft? Und warum sollte ein risikoaverser Anleger ausgerechnet Genussrechte kaufen, wenn er im Prospekt nicht alle Informationen bekommt, die er braucht um sich sicher zu fühlen? Immerhin ist die Aussage inhaltlich vollkommen korrekt: Scheut man das Risiko, sind Genussrechte allgemein sicher nicht die richtige Anlageform. Da tuts eher ein Garantiefonds.
Ganz ehrlich Leute – ich finde die Aufklärung über das Geschäftsmodell richtig, das Gebrüll ist aber fehl am Platz. Da verstehe ich das Gemoser über die Abzocke durch Banken und ihre horrenden Giro-Dispo-Zinsen schon eher. Darüber meckere ich aber schon seit … *rechne* … nicht weniger als 10 Jahren und es hat sich NIX geändert. Zwischendurch gab es die Finanzkrise mit ihren Fehlberatungen durch Banken, die ihren Kunden Risiken bei Aktienfonds unzureichend klar gemacht und sie damit auch ohne Einlagensicherung im Regen haben stehen lassen. Man lese das Kleingedruckte und frage sich, wie 8% risikofrei erwirtschaftet werden sollen, wenn Anleihen des Bundes schon Negativzinsen brachten?!
Flexible Kulissen: Der Prototyp steht
Frank Bode erarbeitet(e) in diesem Jahr im Rahmen des „Mordsharz Festivals“ eine neue Bühnenkonstruktion für seinen Kinder-Krimi „Mr. Pig und das Geheimnis des Einhorns“. Wir beratschlagten einige Ideen im Laufe der Zeit, schlussendlich kam dieses dabei heraus:
Grundprinzip sind Stellwände, diese haben zwei Ständer und eine gestaltbare Fläche. Für das jeweilige Programm (das kennt man ja auch vom Theater so) ist das Bühnenbild motivmäßig fix und kann aufgemalt oder tapeziert werden (so machts ja auch After Eight). Hier werden nun Keilrahmen/Leinwände eingesetzt. Die Grundkonstruktion besteht aus Kanthölzern, die von Holzportalen als Füße gehalten werden. Die Wände sind 2m hoch und 1m breit – zwei 1x1m-Leinwände brauchts, ein wenig Klettband und jemanden, der beim Malen hilft.
Gut gelungen ists :). Eventuell wird noch eine Verbesserung eine kleine Abweichung vom Prototyp für die Fertigung der weiteren benötigten Kulissenaufsteller ergeben, die allerdings ändert nichts mehr am Konzept. Wiegt nix, ist transportabel und bietet Möglichkeiten ohne Ende – so wars geplant.
… ich eile :)!
Lichterfest in Bad Sachsa
Schön wars!
Der Eintrittspreis von 4 EUR p.P. war moderat, es gab Livemusik und Lichter, aufgestellt im Kurpark in bunten Formen. Am Schmelzteich gab es gegen 22 Uhr ein Feuerwerk, um 23:45 Uhr eine Feuershow wieder im Kurpark zwischen den Kerzen. Eine kleine „Futtermeile“ sorgte für das leibliche Wohl und die Veranstaltung war gut besucht aber nicht überlaufen. Entsprechend konnte ich dort auch mit Kamera (und Stativ) herum laufen und ein paar Bilder machen. Die Fahrt dorthin hat sich gelohnt, auch der Bilder wegen :).