Ich habe beim Durchschauen allein der wenigen Whisky-Bilder, die ich bisher hier im Blog verwendet habe, festgestellt, dass ich im Laufe der Zeit einen höheren Anspruch an derartige Bilder entwickelt habe und diese auch deutlich besser aussehen. Damit ist durchaus die Frage berechtigt, wie diese Fotos entstehen konnten. In meinem Foto-Archiv (das ist und bleibt offline) bin ich auch allgemein immer wieder beim „Stöbern“ auf Fotos gestoßen, die irgendwie auf besondere Art und Weise „gestellt“ wurden. Zwar werden hier insgesamt vermutlich keine Neuigkeiten für „gestandene Fotografen“ erscheinen, manchmal ist es aber genau der eine oder andere kleine Kniff oder auch nur eine gute Idee, die veröffentlichenswert ist.
Archiv des Autors: mdiedrich
Whisky-Lieferung
… sie ist da :D!
Bereits am Freitag erreichte mich das Paket, wie üblich sehr gut verpackt und mit dem Aufdruck: „Paket nicht an Minderjährige abgeben!“.
Darin waren zwei Flaschen für meine Sammlung, ein Auchentoshan Three Wood in der neuen Ausführung (neue Flasche und vielleicht auch neuer Geschmack) und ein Dalwhinnie, einer der günstigsten 15jährigen Whiskies.
Fotos gibts schon, wie immer dauert es aber ein wenig, bis die Flaschen geöffnet und der jeweilige Inhalt probiert sind.
Der Dalwhinnie 15 Jahre:
Der neue Auchentoshan Three Wood:
Zensus 2011
Ein Zitat zu Beginn: „Wir werden mit CloudComputing und dem Zensus 2011 viel Spaß bekommen“.
Eine Neuigkeit danach: Online-Datenübertragung unverschlüsselt?
Mein Gedanke dazu: Wir werden mit dem Zensus 2011 und den hinterher bestehenden Datenbanken viel viel viel viel viel Spaß haben. Vielleicht verkauft sie auch irgendjemand an die Nachbarn, damit die Banken dort einmal schauen können, wieviel Prozent des vermutlichen Vermögens einer Person denn bei ihnen liegen. Möglicherweise ist es auch einfach witzig zu sagen, dass man 62% der Datensätze hat abfangen können. Wir werden sehen, nach dem Projekt „ePA“ und „ELSTER“ steht uns aber vielleicht bei Nutzung digitaler Wege tatsächlich einiges ins Haus, ohne unken zu wollen.
Plagiate und Doktorarbeiten
Die Uni Bayreuth hat festgestellt, dass Herr zu Guttenberg bezüglich seiner Doktorarbeit wohl absichtlich plagiiert hat.
Als jemand, der wissenschaftliches Arbeiten gelernt hat, muss ich ganz klar sagen: Wenn die nicht auf „Absicht“ gekommen wären, hätte ich mich ehrlich gefragt, ob erst die Abgabe eines gedruckten Buches, auf dessen Einband man seinen Namen geklebt hat, für diese Erkenntnis Ursache genug wäre…
Websperren-Aufhebung, kurz und schmerzlos
heise.de meldete: „Justizministerium legt Entwurf für Websperren-Aufhebungsgesetz vor“. Schon die Meldung weist eine gewisse Kürze auf, die Begründung, warum man keine Websperren braucht, ist ebenso kurz: Löschen geht gut, warum dann noch sperren…
Glenmorangie
Da ich gerade erst hier im Blog den Auchentoshan Three Wood vorgestellt (und beim Whiskystore nachbestellt) habe, möchte ich gleich ein paar Worte zum Glenmorangie (10 Jahre/Original) verlieren:
An einem kalten Wintertag in Clausthal war ich zu einem gemütlichen Abend in einer Männerrunde verabredet. Auf dem Weg mit einem guten Freund (übrigens derselbe, mit dem ich mir dann die Flasche Three Wood teilte) dorthin, wogen wir den Kauf eines schönen Whiskies ab – irgendwie bot sich das an.
Der Glenmorangie stand dann im örtlichen Supermarkt im Regal, sah gut aus, war preislich im Rahmen und hatte im direkten Vergleich mit dem Glenfiddich daneben irgendwie mehr „Charme“. Wir wurden nicht enttäuscht. Immer wieder hört man, dass man Menschen, die „Cola-Whisky“ trinken aber „das Zeug um Gottes Willen nicht pur“ anrühren, mit dem Glenmorangie von purem Whisky überzeugen kann. Ich denke auch, das kann klappen, denn seine milden Aromen und das nur sehr geringe „Alkohol-Brennen“ in Nase und Mund sind klare Ansagen. Quasi kein Rauch schreckt ebenfalls nicht ab, sondern lässt neugierig werden auf die milden Vanillearomen und die klaren Geschmacksnuancen.
Auchentoshan Three Wood
Einer der ganz feinen Whiskies, meiner Meinung nach, ist der Three Wood von Auchentoshan. Vor äh… vier Jahren (glaube ich) kaufte ich mir einmal mit einem Freund zusammen eine Flasche dieses leeeeckeren Tröpfchens.
Gehütet wie ein Augapfel und nur selten verkostet, steht diese Flasche nun quasi leer schon lange im Regal. Das vorletzte Glas (Gläschen…) verkostete ich vor ein paar Tagen, und es wird nun doch hohe Zeit für eine Nachbestellung. Mal sehen, ob der aktuelle Three Wood noch das hält, was der „alte“ verspricht :).
Update [05.05.] : Die Aromen dieses Whiskies sind sehr ausgeprägt. Steht ein Whisky-Stielglas mit ihm darin ein wenig und schnuppert man dann daran, riecht man fruchtig-duftige Aromen mit nur kaum spürbarem Alkohol und quasi keinem Rauch. Schwenkt man die Flüssigkeit im Glas, funkelt der Whisky dunkel-bernsteinfarben. Beim Probieren werden umfangreiche, anhaltende und intensive Geschmacksnuancen frei, wobei erst süßlich-fruchtige, dann dunkel-nussige bis hin zu anhaltenden holzig-waldigen Geschmäckern entstehen und recht lange verbleiben. Seeehr lecker jedenfalls.
Portal 2: Videospiel der Extraklasse
Der Spiegel online respektive der Redakteur Christian Stöcker bringt es auf den Punkt: Portal 2 ist ein tolles, noch dazu quasi gewaltfreies, Spiel. Schon Portal 1 hat echt Spaß gemacht, Portal 2 im Coop-Modus ist einfach klasse.
Datenverluste
Tja. So hat man sich Cloud Computing, das Top-Thema der diesjährigen CeBIT, nicht vorgestellt. Jedenfalls nicht bei Amazon. Nun wie dem auch sei, sind hier immerhin Daten nur unwiederbringlich abhanden gekommen. Nur?
Ja, nur. Sony und das PSN haben es schlechter getroffen, hier sind Kundendaten abhanden gekommen. Nur eben nicht weg, sondern als Kopie „ausgebüxt“ (schreibt man das so oder lieber als „ausgebüchst“, wäre ja für Computer auch ganz passend ;)?).
Die UNESCO hat immerhin noch andere Gründe für die unbeabsichtigte Veröffentlichung von Personendaten gehabt.
Mein Fazit: Wir werden mit Cloud Computing, dem Zensus 2011 und anderen Datensammlungen noch viel Spaß haben.
EU, Sperren und so weiter…
… sie lernen es einfach nicht – oder anders gesagt: Irgendwer kommt immer wieder mit der bekloppten Idee von Websperren (wobei ich keine eindeutige Referenz auf „Websperren“ gefunden habe; es war überwiegend die Rede von „zu blockierenden Inhalten“, was an sich ja dann Deep Packet Inspection in allen Protokollen notwendig machen würde).
- Heise.de: Neuer EU-Anlauf für Websperren stößt auf Widerstand
- golem: Virtuelles Schengen: EU-Ratsgruppe will Zensur-Infrastruktur rund um Europa
Immerhin regt sich Widerstand; hoffen wir, dass er groß genug ist. „Ob daneben auch Blockademaßnahmen ergriffen werden sollten, sei den Mitgliedsstaaten zu überlassen.“, wird jedenfalls nicht helfen, wenn sich dadurch im dezentralen Internet einige Länder Sperren leisten, andere nicht. Entweder werden die „kastrierten“ (in welcher Form auch immer) Zugänge gemieden (und der Traffic über Proxies laufen), oder aber die „offenen“ Zugänge geraten immer weiter unter den EU-Druck, auch „geschlossen“ zu werden. Böse Falle, wehret den Anfängen!

