Die Vorgeschichte – Mag Lite 2AA + 2AA LED:
Nachdem ich zuerst eine Mini Maglite 2AA hatte (und mit der viele Jahre permanenten Tragens am Gürtel durchaus zufrieden war), hatte ich mal eine MiniMag LED (ebenfalls 2AA) in der Hand. Da ihr Licht klarer war als das der Halogenbirne und sich der Verschleiß dieser kleinen Lämpchen auch durchaus immer mal in unpassenden Momenten ankündigte, stieg ich um. Die LED-Variante war eine Kleinigkeit größer als die Halogen-Version, verrichtete jedoch auch ihren Dienst mit zwei kleinen Mankos: Die Lampe war nicht akkutauglich und „flackerte“, wenn die Batterien für sie am Ende ihrer Lebensdauer waren. Auch hier war der Moment manchmal blöd. Außerdem ist der Einsatz eines Reflektors VOR einer LED auch nicht der Weisheit allerletzter Schluss, so dass sich die Fokussierbarkeit des Lichts gegenüber der Halogenversion eher negativ entwickelt hatte.
LED Lenser M5:
Nach Hadern und Zaudern packte mich irgendwann und immer wieder der Gedanke, erstens auf eine Lampe umzusteigen, die nur eine Mignonzelle brauchen würde, die weiterhin mit entsprechender Regelung erstens eine Dimmfunktion mitbringen und zweitens am besten noch akkutauglich („trotz LED“) sein sollte. Eine Linsenoptik zur Fokussierung wäre famos, um die Leuchte sowohl im Nahbereich (Bühne/Technik) als auch in der Umgebung (Spaziergang/Heimweg/Wanderung) verwenden zu können. Ein bisschen Suchen und Stöbern brachte die Zweibrüder LED Lenser-Reihe zum Vorschein, aus der ich dann zwei Versionen bei Freunden und Bekannten ansehen konnte (quasi im Vorbeilaufen, ganz ohne Besuch eines Geschäfts). Die überaus informative Webseite des Herstellers sowie Rezensionen bei einem großen Versandhandel und ein paar Foreneinträge in Outdoor-Stores führten dann zur Wahl: Der LED Lenser M5 sollte es sein. Mikroprozessorgesteuert beinhaltet er 100% und 15% Licht, dazu ein „denfese strobe“ (es nervt wirklich und ist extrem hell), ist mit einem Druckknopfschalter steuerbar und braucht nur eine AA-Batterie. Die Verarbeitung scheint sehr gut zu sein, rein optisch gefällt mir persönlich der titanfarbene Ring an der Linse nicht so richtig – schwarz hätte ich schicker gefunden, aber über Design zu streiten ist müßig und eine Dichtung ist ja auch drin. Die Gürteltasche macht ebenfalls einen guten Eindruck, und so ist nun dieses gute Stück ab sofort mein neuer ständiger Begleiter. Ich hoffe, die Lampe bewährt sich – es sieht aber derzeit so aus.