Archiv der Kategorie: Allgemein

Was sonst nirgendwo passt.

Edelmetallpreise – wie jetzt?

Zum Goldpreis:

Doch der derzeitige Kurssturz ist nicht unbedingt mit einer Entspannung auf den Märkten zu begründen. Händler verweisen darauf, dass Anleger es angesichts der konjunkturellen Risiken vorzögen, direkt in Dollar zu investieren. Der steigende Dollar sorge wiederum für Druck auf die Edelmetallpreise. (Spiegel online)

Als der Goldpreis so massiv stieg, hieß es ganz eindeutig: Das liegt an den konjukturellen Ungewissheiten, der sichere Hafen Gold (und so weiter und so weiter), und jetzt soll ausgerechnet der Dollar Druck auf die Edelmetallpreise ausüben o.O?

Ottiliae-Tagesförderbahn: Eine Reise wert!

Da mich gestern der Ottiliae-Schacht schon fasziniert hat, habe ich heute eine Reise mit der Bahn gemacht. Nein, nicht von Clausthal aus nach irgendwo (Clausthal hat keinen Bahnanschluss), sondern vom Omnibusbahnhof/Stadtbücherei zum Ottiliae-Schacht mit einer Tagförderbahn (dieselbetrieben, über Tage).

Ehemalige Tagesförder-Lok am Streckenbeginn-Haltepunkt ZOB/Stadtbücherei Bahnhofstraße

Über eine gewundene und auf Google-Maps-Satellitenbildern kaum erkennbare Gleisstrecke geht es knapp 20 Minuten durch Wald und Feld und sogar kleine Hügel rauf – der Schacht liegt höher als der Haltepunkt. Die Fahrt ist (natürlich ganz besonders bei schönem Wetter) ein Erlebnis, kindergeeignet und mit den informativen Vorträgen zum Bergbau in Clausthal rundum ein Vergnügen. Großes Lob an unseren Reiseführer und die Betreiber für diese kleine aber mehr als feine Attraktion Clausthals!

Mit der schmalen Förderbahn durch Wald und Flur

Der steilste Anstieg - ohne Probleme trotz "Schmierseife" auf den Gleisen aus Laub, Gras und Feuchtigkeit gemeistert

Die Anfahrt auf das Schachtgelände habe ich nicht fotografiert sondern gefilmt; wie das mit Filmen so ist, macht die Bearbeitung Arbeit (deswegen heißt es ja auch Bearbeitung…) – es geht daher erstmal weiter mit Impressionen aus dem Maschinenhaus und dem Schachtgebäude unter dem Förderturm.

Der Teufenmesser - nicht genau aber ausreichend: Die letzten cm dann mit einer Markierung auf dem Förderseil

Fördergeschwindigkeitsanzeige mit Fahrtenschreiber

Versicherung muss sein

Kommunikation ist alles: Rotes Sprechrohr direkt zum Schacht, Telefon gabs auch.

Eine Dampfmaschine (allerdings nicht die original hier betriebene)

Stromverteilung etwas "dicker"

Förderkorb im Schachtgebäude

Klingelsignale am Schacht

Schrank mit Signaleinrichtungen

Kleiner Hund

Ich wiederhole mich – macht nix: Der Besuch und die Fahrt lohnen sich. Ganz nebenbei (kleiner Tipp ;)) lassen sich noch zwei Geocaches finden. Die Bahn fährt derzeit Samstags und Sonntags sowie Feiertags von April bis Oktober um 14:30 Uhr, Sonntags auch um 11 Uhr. Aktuelle Zeiten und Co. beim Bergwerksmuseum.

Ottiliae-Schacht bei… richtig tollem Wetter

Der heutige Tag bot ziemlich schickes Draußensein-Wetter. Also … unter freiem Himmel, nicht in irgendwelchen Schächten (um die Doppeldeutigkeit gleich auszumerzen). Entsprechend habe ich die Gelegenheit nochmal genutzt und einen Spaziergang zum Ottiliae-Schacht gemacht. Die Kamera war mit, und nach der ersten Tour am Mittag mit schon ganz netten Fotos war klar: Gegen Abend nochmal! Tja, was soll ich groß reden – ich lasse mal die Bilder sprechen, wenngleich ich mich mit der Auswahl ebendieser echt schwer tat. Für all diejenigen, die mit dem Schacht nix anfangen können, zwei Links und dann die Fotos:

 

Klare Ansage: Rechts gehts lang. Gehen wirs an!

Der Eingang zum Gelände

Die Maschinenhalle/Fördermaschinenhaus für den Seilantrieb

Das Fördergerüst im Gegenlicht der Spätvormittagssonne

Kopf des Förderturms mit Seilscheiben

(Sehr) alte Teile der Tagesförderbahn

Alter Führerstand der Tagesförderbahn im Detail

Das Außengelände mit Gleisen und Loren

Blick ins Gerüst/Stützpfeiler gegen das Seil

Alte Bahnteile hinter/neben dem Schachtgebäude

Nostalgisch angehaucht: Der Förderturm in schwarz/weiß

Die alten Förderbahn-Wagen und Loks in der Abendsonne

Holz. Altes Holz. Sehr altes Holz.

Der Förderturm mit Schachtgebäude komplett

Gleiches Objekt, anderer Winkel

Nochmal nostalgisch in schwarz/weiß

Zum Abschied im Gegenlicht der Abendsonne

Nachtrag: Ich habe Belichtungsreihen gemacht. Daraus kann man HDR(I)-Bilder erstellen und die mittels tone mapping wieder in ein LDR-Bild umrechnen. Ich weiß, dass es Menschen gibt, die unter HDR ausschließlich verstehen, einen vorsichtig-realistischen Look aus mehreren Bildern zu errechnen, den die Kamera ohne diese Verarbeitung nicht würde darstellen können. Das ist voll ok. Ich halte hier also fest: HDR(I) ist nicht mit der künstlerischen Verfälschung von Bildern gleich zu setzen. Genau die kann aber auch bei Verwendung diverser Mapping-Algorithmen heraus kommen. Zuerst gibt es also ein HDR-Foto, das dem realen Eindruck relativ nah kommt.

Algorithmus: Reinhard05 (Luminance HDR)

Zum Schluss zwei Bilder, die man nicht unbedingt mögen muss, vielleicht aber mal etwas besonderes sind:

Tone mapping: Mantiuk06, Standardwerte (Luminance HDR)

Tone mapping: Fattal, Standardwerte (Luminance HDR)

Raffgierigkeit und Wegelagerei

Anders kann ich das (Spiegel online) nicht mehr nennen. Nicht nur dass in der Vergangenheit Spitzel herum rannten und teilweise RICHTIG nervig wurden, jetzt kommt nach dem „wir brauchen mehr Geld – und eine Haushaltspauschale (damit wir noch einfacher an die Kohle kommen)“ noch ein „äh also wir brauchen da NOCH MEHR!“. Warum habe ich immer wieder den Eindruck, wer Geld hat, kann den Hals nicht voll kriegen? Und was hat das noch mit Basisversorgung zu tun?

Update: heise.de hats auch

Update: Golem

Juessee in Flammen 2011

Ein echt schönes Fest gab es heute rund um den Herzberger Juessee: Juessee in Flammen, ein Projekt der Andockgruppe Stadtentwicklung. Fast durchgehend waren die Wege um den Jues mit Kerzen umstellt, es gab auch Menschen, die für die Dauerhaftigkeit der Beleuchtung sorgten und die selten verlöschten Kerzen neu entzündeten. Die Freiwillige Feuerwehr unterstützte durch das Entzünden eines Boden- und Höhenfeuerwerks, das bei herrlichem Septemberwetter (zwischen 16 und 20° C, trocken und leicht bewölkt) einen schönen Abschluss der vielen verschiedenen Programmpunkte bildete. Im Nachgang gab es noch etwas Musik und das sanfte Ausbrennen der Fackeln, Kerzen und Co. an Ständen, im Freibad und auf Ein- und Ausläufen.

Schön wars, die Veranstalter haben sich augenscheinlich richtig Mühe gegeben und es war deutlich spürbar, dass die Liebe zur Heimatstadt und der Sehenswürdigkeit des Juessees treibende Kraft bei dieser Veranstaltung war und nicht schnöder Mammon. Dankeschön :)!

Link: www.juesseeinflammen.net

Natürlich habe ich meine Kamera mitgenommen – eine kleine Auswahl der Bilder, nur verkleinert und sonst direkt von der Kamera sehr wenig nachbearbeitet (Ausrichtung in die Waagerechte, leichte Aufhellungen), stelle ich hier ein.

Schöne Stimmung schon nahe Einlauf des Eichelbachs

Bunte Beleuchtung rund um den Jues

Das Seeschlösschen in voller Pracht, dort gab es schmissige Blasmusik

Weitwinkel über den Jues: Alles funkelt

Auch das Schwimmbad erstrahlt

Ein Lichttermeer am Mühlengraben-Einlauf

Windlichter am Boule-Platz

Es wird auch gespielt!

Der Skaterplatz: Buden vor Kirche und Schloss in der Ferne

Ein zwar kurzes aber schönes Feuerwerk vom Steg...

Ein zwar kurzes aber schönes Feuerwerk vom Steg - Teil II

Kurz vorm Abbau sind noch viele Menschen da und genießen die Stimmung

Ross... und Reiter?

Die Fotos entstanden mit einer Canon EOS 600D auf einem Stativ. Meist habe ich ISO 400 genutzt, ab und an ISO 800 und je einmal ISO 1600/3200. Im Schnitt lag die Blende bei 10,0 (5,6-16).

Von den Nachrichten genervt – Zusammenfassung

Langsam gehts mir auf den Pinsel:

  • Ramsauer und seine PKW-Maut: Niemand außer ihm wills, es ist unausgegoren und eine weitere Belastung derjenigen, die „mobil“ sein müssen – aber der Typ hört nicht auf mit der Scheiße zu nerven.
  • Alles wird teurer, die Arbeit und das Brot. So stand es in der Tageszeitung – ich glaube gestern. Brot/Brötchen +3% wegen höherer Rohstoffpreise, Arbeit wird durch den Aufschwung teurer: +1,4%. Aha.
  • Heimliche Durchsuchung in den USA vorwiegend gegen BTM: heise.de/Telepolis. Das heißt also, die Anti-Terror-Befugnisse und Sicherheitsgesetze werden für die Verfolgung von BTM-Delikten eingesetzt und nicht nur gegen Terrorismus. Man kann jetzt darüber diskutieren, ob denn die Verfolgung dieser Delikte nicht ebenfalls richtig ist – dafür wurden die Gesetze aber nicht gemacht und verlängert. Wie gut, dass uns das mit der Vorratsdatenspeicherung nicht passieren kann *hust*. Nach der wird ja nach den Verhaftungen in Berlin auch schon wieder geheult. Immerhin gibt es Gegenströmungen.
  • Strauss-Kahn. Die Nummer in den USA floppte, warum – wird sich nicht mehr herausfinden lassen. Vielleicht hat er die Frau angefasst oder mehr, vielleicht hat die auch nur eine Situation genutzt um sich zu profilieren. Auf den Zug aufzuspringen ist jedenfalls eine ziemlich behämmerte Idee, und jetzt auch noch eine ganz große Welle zu machen, macht die Situation vergewaltigter Frauen keinesfalls besser – sondern eher schlimmer. Man fragt sich, warum die Journalistin acht Jahre gewartet hat, bis es einen anderen Fall gab und dann spontan anfing, damit stumpf an die Öffentlichkeit zu gehen…

*Kopfschüttel*.

Rossmann schmeißt Paypal raus

heise.de – Rossmann machts richtig. Paypal ist mir schon länger ein Dorn im Auge, auch was die Abwicklung von Reklamationen/Versicherungsfällen und die Bezahlverfahren nebst scheinbar willkürlicher Vorleistungshöhe angeht. Außerdem pocht der Laden immer mal wieder entweder auf verklausulierte Gummi-AGB oder „Vorschriften aus den USA“, wird aber schlussendlich für gewerbliche Verkäufer bei ebay Pflicht. Geht mal gar nicht.

Gedanken zu 9/11

Heute Morgen – schließlich ist Samstag und morgen gibt es keine – stand in der Zeitung ein kleiner Extrateil über den 11. September 2001. Das war nicht nur zu erwarten, auch das Fernsehen bringt speziell auf den News-Sendern ja wieder einiges an Dokumentationen zu diesem geschichtsträchtigen Tag, sondern sogar relativ interessant gestaltet. Da ich lesen konnte, eine damals 12jährige erinnerte sich daran, dass ihre Mutter kreidebleich wurde und Tränen in den Augen bekam und ihr Vater so etwas sagte wie: „Hoffentlich machen die Menschen an den roten Knöpfen das richtige!“, habe ich mir Gedanken dazu gemacht, wie ich diesen 11. September 2001 erlebt habe:

Es begann damit, dass mir mein Vater sagte, ich sollte mal jetzt und sofort den Fernseher anschalten, der Sender wäre egal. Ich tat das also, behielt ihn am Telefon und schaute zu, wie immer wieder ein Flugzeug in ein Hochhaus flog. Als Eilmeldung im Kreis laufend konnte man sich nicht vorstellen, dass das eine Hollywood-Produktion respektive eine groß angelegte Werbeaktion war, und so musste es wohl wahr sein: Ein Flugzeug flog ins WTC. Gut (oder eher gar nicht gut) konnte man sagen: „Das ist eine Katastrophe, technisches Versagen als Ursache, der konnte nicht mehr lenken, warum auch immer!“ – spätestens das zweite Flugzeug belehrte eines Besseren. Dass das Ganze dann ein Anschlag war, war klar, doch bereits nach wenigen Stunden permanenten Verfolgens der Berichterstattung kamen Fragen auf: Warum? Warum hat niemand die Flugzeuge abgedrängt oder abgeschossen? Wo war die AirForce? Eine Übung sollen sie damals gemacht haben, mehrfach soll nachgefragt worden sein, ob es wirklich ein Ernstfall wäre, bevor sich etwas getan hat.

Man glaubte viel und nahm einiges an, noch heute sind aber einige Fragen offen, und wenngleich manche Frage Verschwörungstheorien entsprungen sein mag, gab es zu viele Fragen und Vorfälle, deren Merkwürdigkeit kaum noch zu überbieten ist – auch in der Folge des „9/11“, als dass man sich sicher sein könnte, alles wäre aufgeklärt. Glücklicherweise gibt es ausreichend viele Menschen, die nicht in Panik verfielen und alles für bare Münze nahmen, und so sind wir heute wieder so weit, nicht permanent panisch mit tiefer Angst vor Terror herum zu laufen, wenngleich unser BMI ja vor zwei Tagen erst wieder warnte, auch Deutschland wäre im Fadenkreuz. Bin Laden wurde erwischt (oder auch nicht), Atomkraftwerke (eine der angeblich größten Bedrohungen im Terrorfall) werden abgeschaltet und insgesamt haben es sogar die Körperscanner nicht geschafft.

Harren wir der Dinge die da kommen oder auch wieder verschwinden und hoffen wir, dass so etwas – ganz gleich von dem der Anschlag nun verübt wurde – nicht wieder passiert und uns Terroranschläge gleich welcher Art erspart bleiben.

Feuerwehrübung

Gestern konnte ich live eine Feuerwehrübung miterleben – mit Kamera. Angenommene Lage war ein Feuer im Hinterhaus/Lagerbereich mit Verrauchung des Treppenhauses, weswegen Bewohner aus dem ersten Stock über einen Vorbau per Drehleiter gerettet wurden. Eine Person war im Inneren des Gebäudes verletzt worden und wurde entsprechend gelagert abgeseilt.

LF 20/27

Florian Osterode 20/27 (LF) auf Parkposition

Rauchentwicklung hinten

Rauchentwicklung hinten, ASÜ links am Zaun

Mehrere Trupps im Einsatz

Der StBM ist auch vor Ort

Die ASÜ ist beendet, alle Trupps an frischer Luft

Die DLK auf dem Hof, angehende Menschenrettung

Der Schleifkorb wird angehängt

Der Schleifkorb wird angehängt

Gruppenführer vom 20/28

Gruppenführer vom 20/28

Die DLK wird umgesetzt

Die DLK wird umgesetzt (Florian Osterode 20-30)

Der StBM nach getaner Arbeit

Der StBM nach getaner Arbeit