Golem.de: DJs sollen für Kopien von legalen Musikdateien zahlen
Hm … versteht noch irgendjemand NICHT, warum die GEMA einen schlechten Ruf hat?
Golem.de: DJs sollen für Kopien von legalen Musikdateien zahlen
Hm … versteht noch irgendjemand NICHT, warum die GEMA einen schlechten Ruf hat?
Der Titel mag sperrig wirken, es geht aber um Ersatzmodelle für die „gute alte Glühbirne“. Ich persönlich bein aus verschiedenen Gründen kein Sparlampen-Freund:
Nun gibt es ja mittlerweile problemlos LED-Leuchtmittel in diversen Formen zu kaufen. Durchaus gefreut habe ich mich darüber, dass die Standard-Glaskolben-Lampe mit E27-Schraubsockel wenigstens für gerichtet leuchtende Strahler mittlerweile einen LED-Ersatz hat. Da mir die drei Glühlampen (60W + 40W + 40W = 140W) in meinem Deckenstrahler das Einschalten vermiesten (und ich daher lieber im Dunkeln vorm leuchtenden Monitor saß, was auf Dauer auch nicht gut tut …), habe ich den Kauf von drei Modellen gewagt. Zwei waren gut, eines in meinen Augen kompletter Mist.
Bestellt habe ich alle drei Modelle bei Reichelt Elektronik, die Lieferung erfolgte gewohnt problemlos und zügig. Ich weise hier explizit darauf hin, dass ich keine Qualitätsprüfung mit angemessener Stichprobe durchgeführt, sondern nur drei Modelle aus dem Angebot dieses Versenders bestellt und in die passenden Fassungen geschraubt und sie eingeschaltet habe. Die Aussagen beziehen sich also nur auf die mir vorgelegen habenden Modelle und Chargen.
Dieses war die erste Lampe, die ich bestellt habe. Ich war begeistert! Das gute Stück ist hell, strahlt ein angenehm klares warmweißes Licht ab und weist keine Einschaltverzögerung auf.
Dieses Modell war das letzte das ich bestellt habe. Auch hier gibt es keine ernst zu nehmende Einschaltverzögerung (es scheint, als würde die Leuchte schnell aufgedimmt, das kann aber auch täuschen), das Licht ist ebenfalls warmweiß – aber etwas violetter als das des ersten Modells.
Überhaupt nicht überzeugen konnte mich dieses Modell. Die sichtbare Einschaltverzögerung (bei zwei Exemplaren noch dazu unterschiedlich lang) widerspricht meinem Verständnis der LED-Technologie. Die Angabe des Lichtstroms verwunderte mich ein wenig, da 480lm im Vergleich zu einer 40W-Lampe eher wenig/an der unteren Grenze scheinen. Für dieses Leuchtmittel mag es einen Anwendungszweck geben – wenn ich aber für eine „simple Glühbirne“ wesentlich mehr als früher ausgeben soll, muss sie meinen zugegebenerweise nicht ganz geringen Erwartungen genügen. Ging Retour. Danke für den sehr schnellen Austausch/Absendung meiner Neubestellung des zweiten Modells!
„Nebenbei“ fiel im Laufe der Zeit noch eine Sockel GU-10-Lampe ab. Ebenfalls von GreenLED (GUSC1015-ww, Art. 0016) mit 5,3W und 450 Lumen. Macht sich sehr gut in einem kleinen PAR-16-Strahlergehäuse und erhellt damit meinen Computertisch nebst Tastatur. Ebenfalls warmweiß ist sie mittlerweile das Dauerlicht am Arbeitsplatz.
Die Bude mit vier Buchstaben ist – wer ahnt es? Die GEMA, genau.
Gewohnt eigen verhält sie sich im Streit mit Youtube, wie auch der Lawblogger schreibt. Ich meine, eine derartige Dickfelligkeit und überhebliche Arroganz ist kaum noch zu überbieten. Doch halt – sie haben es DOCH geschafft: BR-Space Night wegen höherer GEMA-Forderungen eingestellt (telepolis). Glanzleistung. Jetzt bekommen die Urheber dort gespielter Musik GAR keine Vergütung mehr, da sie nicht mehr läuft – wegen der GEMA-Forderungen, die ja NUR die Urheber schützen und füttern will. Ob das im Sinne der GEMA-Erfinder war?
… wird sie nun nicht mehr los.
Verkackt und selber schuld und dann zu arrogant um das zu bemerken, oder wie soll ich die Nummer (golem) verstehen?
Wer zu faul für den Link ist: Die GEMA fordert Unterlassung der GEMA-Hinweise in den Youtube-Sperrvermerken, da diese (gekürzt) „irreführend“ wären. Na dann. Sich auf angemessene Vergütungen zu einigen und im Gegenzug nicht mehr offizielle Youtube-Channels ausländischer Künstler zu blockieren (ja, das ist nicht unbedingt die GEMA, mag sein) fänd ich sinnvoller als die Aktion, aber tiefer kann die GEMA in meinem Ansehen eh kaum sinken, so what …
Zeigt aber, was für Gedankengut da vorherrscht: „ICH wills sperren aber DU darfst nicht sagen, dass ICH das war!“.
… ist einen Blick wert. Ich weiß noch nicht, ob ich an der Tischkante knabbern, weinen oder lachen soll.
Erstens: Ja, selbst ich habe mich von meinem alten Nokia-Handy verabschiedet und bin unter die Smartphone-Eigentümer gegangen.
Zweitens: Man braucht ein paar Apps. Eigentlich erschreckend viele. Aber halt auch wieder nicht so viele.
Drittens: Ja, ich bin technikaffin.
Installierte Apps (nach fünf Tagen Nutzung, alle kostenlos aber teilweise mit Werbung):
3G Watchdog (Richard Gruet) – Datenvolumen messen (geschwindigkeitsbeschränkte Flatrate)
AndFTP (LYSESOFT) – FTP-Client („mal eben schnell was ändern“)
Barcode Scanner (ZXing Team) – der Name ist Programm
Brightness Level (CurveFish) – Helligkeitsanpassung stufenlos
Datei Manager (Rhythm Software) – Datenmanagement eben
GPS Test (Chartcross Limited) – Position, Geschwindigkeit, Satellitenüberblick
IM+ (SHAPE) – Instant Messaging in mehreren Protokollen
Jota Text Editor (Aquamarine Networks) – mit Syntax-Highlighting
MyPhoneExplorer Client (FJ Softwaredevelopment) – Synchronisation und Verwaltung
Network Signal Info (KAIBITS SOFTWARE) – Verbindungsstatus anschauen
PocketCloud Remote RDP/VNC (Wyse Technology Inc) – RDP halt
TeamSpeak for Android (TeamSpeal USA, Inc.) – TeamSpeak eben
Wifi Analyzer (farproc) – WLAN-Scanner
Zitate (Thomas Wieskotten) – Zitate.net als App, ein Ansatz von Fun ;)
Die Vorgeschichte – Mag Lite 2AA + 2AA LED:
Nachdem ich zuerst eine Mini Maglite 2AA hatte (und mit der viele Jahre permanenten Tragens am Gürtel durchaus zufrieden war), hatte ich mal eine MiniMag LED (ebenfalls 2AA) in der Hand. Da ihr Licht klarer war als das der Halogenbirne und sich der Verschleiß dieser kleinen Lämpchen auch durchaus immer mal in unpassenden Momenten ankündigte, stieg ich um. Die LED-Variante war eine Kleinigkeit größer als die Halogen-Version, verrichtete jedoch auch ihren Dienst mit zwei kleinen Mankos: Die Lampe war nicht akkutauglich und „flackerte“, wenn die Batterien für sie am Ende ihrer Lebensdauer waren. Auch hier war der Moment manchmal blöd. Außerdem ist der Einsatz eines Reflektors VOR einer LED auch nicht der Weisheit allerletzter Schluss, so dass sich die Fokussierbarkeit des Lichts gegenüber der Halogenversion eher negativ entwickelt hatte.
LED Lenser M5:
Nach Hadern und Zaudern packte mich irgendwann und immer wieder der Gedanke, erstens auf eine Lampe umzusteigen, die nur eine Mignonzelle brauchen würde, die weiterhin mit entsprechender Regelung erstens eine Dimmfunktion mitbringen und zweitens am besten noch akkutauglich („trotz LED“) sein sollte. Eine Linsenoptik zur Fokussierung wäre famos, um die Leuchte sowohl im Nahbereich (Bühne/Technik) als auch in der Umgebung (Spaziergang/Heimweg/Wanderung) verwenden zu können. Ein bisschen Suchen und Stöbern brachte die Zweibrüder LED Lenser-Reihe zum Vorschein, aus der ich dann zwei Versionen bei Freunden und Bekannten ansehen konnte (quasi im Vorbeilaufen, ganz ohne Besuch eines Geschäfts). Die überaus informative Webseite des Herstellers sowie Rezensionen bei einem großen Versandhandel und ein paar Foreneinträge in Outdoor-Stores führten dann zur Wahl: Der LED Lenser M5 sollte es sein. Mikroprozessorgesteuert beinhaltet er 100% und 15% Licht, dazu ein „denfese strobe“ (es nervt wirklich und ist extrem hell), ist mit einem Druckknopfschalter steuerbar und braucht nur eine AA-Batterie. Die Verarbeitung scheint sehr gut zu sein, rein optisch gefällt mir persönlich der titanfarbene Ring an der Linse nicht so richtig – schwarz hätte ich schicker gefunden, aber über Design zu streiten ist müßig und eine Dichtung ist ja auch drin. Die Gürteltasche macht ebenfalls einen guten Eindruck, und so ist nun dieses gute Stück ab sofort mein neuer ständiger Begleiter. Ich hoffe, die Lampe bewährt sich – es sieht aber derzeit so aus.
Nicht neu ist, dass der Mensch vom Licht einen gewissen Takt bekommt. Das ist im New Scientist mal wieder zu lesen.
Wie war das: „Können wir nicht endlich mal eine vernünftige Energiesparlampe überm Esstisch haben, das Licht ist ja grützig! Selbst das tote Fleisch auf dem Teller sieht kaputt und weder grau noch braun aus, von meiner eigentlich lebendigen Hautfarbe ganz zu schweigen!“
Auf vernünftiges Licht aus LEDs freue ich mich seit Jahren nicht nur im Wohnbereich.