Ich bin fassungslos.
Archiv der Kategorie: IT und Kommunikation
XAMPP 1.7.4: mySQL login fail
XAMPP im lokalen Test-Environment jetzt wieder 1.7.3 statt 1.7.4 – die mySQL-Komponente funktioniert nicht, User-Logins gehen schief. Wieder eine halbe Ewigkeit umsonst an irgendeinem Mist herumkonfiguriert und nirgendwo sinnvolle Fehlermeldungen gefunden *grummel*.
Sarkozy, eG8 und Co.
Der Spiegel online bringt in etwa das, was ich schon beim Verfassen von „Netzneutralität und Zweiklassen-Internet„, sowie „Kriminalität im Internet und die Folgen“ schrieb und auch allgemein meine Grundhaltung bei den Themen Vorratsdatenspeicherung und Websperren ist: Es wird nicht klappen, politisch oder juristisch mit ganz gleich welchen technischen Mitteln irgendwelche sozialen Probleme aus der Welt zu schaffen. Das Internet läuft so stabil, weil Techniker globale Standards entwickelt haben – und diese permanent weiter entwickeln. Es hilft nichts, für verschlüsselte Datenübertragungen zu sein und Hintertürchen für Ermittlungsbehörden haben zu wollen. Es bringt uns nicht weiter, wenn Antivirensoftware verpflichtend sein soll wenn man einen Internetzugang hat – aber dem Softwarehersteller zu untersagen, auch den „Bundestrojaner“ zu erkennen. Es ist inkonsequent, für eine Vorratsdatenspeicherung gegen organisierte Kriminalität (etc. pp.) zu sprechen und dann im Nebensatz zu erwähnen, dass auch bei „gravierenden Ordnungswidrigkeiten auf die Daten zugegriffen werden soll“.
Ich war überrascht – heise meldete, der Deutsche Innenminister wünsche sich mehr Selbstregulierung im Internet. Doch er hat damit recht: Wer Netzpolitik machen will, muss ein wenig Verständnis für die Vorgänge im Internet haben, sich ein wenig mit „der Community“ (wie manch ein Politiker schon sagte) unterhalten und auf ihre Argumente und Wünsche eingehen. „Betrug mit dem Tatmittel Internet“ wird immer Zahlungsströme in der realen Welt bedingen, jemand empfängt das Geld. Der auf Nachnahme zugesandte Backstein ist aber ebenso real wie derjenige, der das dafür bezahlte Geld irgendwo abhebt. Neben „get real!“, wird also genauso wichtig sein, auf die „Güte“ eines Verkäufers zu achten, ein wenig wachsam zu sein im Internet. Das betrifft den Einkauf, den Verkauf (schließlich gibt es auch Menschen, die auf Rechnung bestellte Waren dann nicht bezahlen) und ein gewisses Vertrauen und eine sichere Infrastruktur sowie ein Bewusstsein für den Datenschutz, für Community-Geschichten wie ebays oder Amazons Bewertungssystem, hin zu transparenten Regelungen und einer gewissen Selbstüberwachung. Schon wenn man zweimal denkt bevor man einmal klickt, Nachrichten nicht nur aus einer Quelle bezieht, hinterfragt, warum „das Netz gerade mal hakt“, ist man einen deutlichen Schritt weiter als man mit Gesetzen spontan kommen kann.
Netzneutralität und Zweiklassen-Internet
Der Spiegel und auch Golem brachten einen Artikel zum Thema Netzneutralität und die Ansätze der Telekom, scheinbar mit der Brechstange Qualitätsstufen einzuführen. Ich halte Qualitätsstufen für Unsinn und Netzneutralität für unabdingbar.
Schlussendlich halte ich das Bandbreiten- und Traffic-Problem für selbst verursacht und kaum „überraschend“. Nachdem in vergangenen Jahren Traffic in Peer2peer-Netzen dazu führte, dass entweder Ports geblockt, Traffic begrenzt oder gar der Wechsel des Anbieters mit „Kündigungsprämie“ Modelle waren, dem zu begegnen, wird jetzt wieder ein Goldesel zu Lasten der Kunden – und diesmal auch des Sytems – generiert. Selbst verursacht ist das Problem in meinen Augen dadurch, dass die (angeblich) verfügbare Bandbreite von 6Mbit/s auf 16 oder gar 30 MBit/s gestiegen ist, nicht nur in der Werbung. Wenn aber die Leitungen zu den Endkunden immer dicker werden, die Backbone-Aufrüstung aber augenscheinlich stagniert und die Leitungen mehr oder weniger offensichtlich „voll“ sind, dann wäre das vorhersehbar gewesen. Ich halte es nich für gut, die Breitbandigkeit der Hausanschlüsse jetzt wieder „rückgängig zu machen“, es war aber vollkommen klar, dass nicht nur die Datenmenge, sondern auch die Transferraten steigen werden, wenn die Leitungen „dicker“ sind. Ganz abgesehen davon ärgert es mich auch, wenn Youtube-Videos stocken – die kriege ich aber immerhin irgendwann, während ich mich über den Spruch „dieses Video enthält Content von … und ist in Deinem Land nicht verfügbar. Das tut uns leid.“ ziemlich ärgern kann (und mir salopp gesagt verarscht vorkomme).
Mein Fazit: Netzneutralität ist wichtig. Quality of Service auch. Aber so, wie es RFCs und Co. aufzeigen, ohne besondere „Zahlungsnotwendigkeit“, ganz gleich von welcher Seite.
Windows 7: Umstieg gelungen
Gestern habe ich damit begonnen, mein altes und mittlerweile durchaus mal „hakendes“ Windows XP von der Festplatte meines Computers zu verbannen respektive es durch Windows 7 Professional (SP1, 64bit) zu ersetzen. Zügig ging es, einschließlich der Einrichtung und Nachinstallation aller Programme, die ich regelmäßig benutze. Heute bin ich quasi „durch“ damit. Davon abgesehen, dass Arconis True Image Home 2009 nicht mitteilt, dass es auf dieser Plattform nicht läuft (sondern einen BlueScreen schon bei der Installation von sich gibt), bin ich ehrlich angetan. Hoffen wir, dass es dem Vorgänger-System Windows XP alle Ehre macht. Nein, ich sehe Vista nicht als ein Vorgänger-System an. Warum nicht? Aus Erfahrung *schmunzel*.
Datenverluste
Tja. So hat man sich Cloud Computing, das Top-Thema der diesjährigen CeBIT, nicht vorgestellt. Jedenfalls nicht bei Amazon. Nun wie dem auch sei, sind hier immerhin Daten nur unwiederbringlich abhanden gekommen. Nur?
Ja, nur. Sony und das PSN haben es schlechter getroffen, hier sind Kundendaten abhanden gekommen. Nur eben nicht weg, sondern als Kopie „ausgebüxt“ (schreibt man das so oder lieber als „ausgebüchst“, wäre ja für Computer auch ganz passend ;)?).
Die UNESCO hat immerhin noch andere Gründe für die unbeabsichtigte Veröffentlichung von Personendaten gehabt.
Mein Fazit: Wir werden mit Cloud Computing, dem Zensus 2011 und anderen Datensammlungen noch viel Spaß haben.
Videoconverter (Windows)
Nach einigem Gefriemel mit verschiedenen kostenlosen Videoconvertern (Windows) habe ich diesbezüglich auf der Suche nach Alternativen mal wieder einen Blick ins Netz geworfen und bin mehr durch Zufall auf SGI’s Video Converter GUI gestoßen. Der OpenSource-Videoconverter hat „out of the box“ schnell und problemlos ein HD720p-Video umcodiert (gut, ist unter anderem ffmpeg hinter…). Befasst man sich mit den Einstellungen, lassen sich sicherlich gute Kompromisse zwischen Dateigröße und Qualität finden. Fazit: Scheint gut Potenzial zu haben und erspart einem Friemelei und Kommandolernen. Mal genauer ansehen.
Firefox 4
Vor einiger Zeit schon habe ich auf Firefox 4 umgestellt. Und bin ehrlich zufrieden. Der Browser ist schneller geworden, die von mir genutzten AddOns (Adblock Plus, DownloadHelper, Exif Viewer, HTML Validator, Mouse Gestures Redox, NoScript) verrichten ihren Dienst (teilweise nach einem Update) und meinen Blog habe ich komplett mit dem Browser eingerichtet. Fazit: Empfehlung!
Bugtracking
Seit einiger Zeit befasse ich mich immer mal mit Bugtracking-Systemen. Bevorzugt von meiner Seite ist eine PHP/mySQL-Lösung, die nicht nur brauchbar einfach im Testsystem lokal (XAMPP) zum Laufen zu bringen ist, sondern die auch noch eine deutliche Benutzerfreundlichkeit mitbringt und wenig Einarbeitung erfordert. Mit Flyspray habe ich Erfahrungen gesammelt bei einem OpenSource-Projekt (monitord), OTRS als Ticket-System kenne ich aus meiner HiWi-Tätigkeit an der TUC und andere… habe ich mir unter anderem heute angeschaut. „MantisBT“ und „The Bug Genie“ waren dran. MantisBT hatte ich zuerst unter meinen Fingern (1.2.5 IIRC), war ganz angetan, stellte dann aber fest, dass die Konfiguration nur via Web-Oberfläche irgendwie nicht so rund lief. Weiterhin (Ursache unbekannt, daher keine pauschale Abwertung!) hakte das ganze beim Klicken von „Logout“. The Bug Genie wiederum ließ mich in sehr kurzer Zeit ein Projekt sowie User kreieren, einen Bug „filen“ und Meilensteine etablieren. Nach dieser kurzen Beschäftigung werde ich also meinen Blick erst einmal auf „The Bug Genie“ lenken.
WordPress vs. Serendipity
Die ersten Erfahrungen mit WordPress im neuen Blog habe ich ja nun gemacht. Ich hatte es erst mit „Serendipity“ versucht (als Blog-Software), was mir ehrlich gesagt ein Quentchen besser gefallen hat im ersten Eindruck. Allerdings hat das Anlegen von Kategorien reproduzierbar in der Default-Installation nicht funktioniert. Das ist schlichtweg ein No-Go. Damit möchte ich diese hübsche Alternative zu WP nicht schlecht machen – auch ich werde mal wieder einen Blick werfen. Für mich tut es jetzt vielleicht erstmal, vielleicht „für immer“ WordPress scheinbar ganz brauchbar.