50 Jahre Christuskirche in Herzberg – die Nacht der Musik am Samstag als lange Feierstunde zunächst in Bildern:
50 Jahre Christuskirche: Mr. Joy
Die Christuskirche in Herzberg wurde in diesem Jahr 50 Jahre alt. Dieser Geburtstag wurde mit einem Festwochenende begangen, das ein buntes Programm rund um die langjährig etablierte Veranstaltung „Nacht der Musik“ bot. Am Freitagabend fand sich „Mr. Joy“ auf der Bühne im Altarraum der Kirche ein. Eine rundum gelungene Mischung aus Akrobatik, Illusion und guter Laune mit christlichen Anklängen in Form von Versen und Gleichnissen ließ Jung und Alt nach der Aufführung fröhlich und strahlend die Kirche verlassen. Einige Bilder des ersten Fest-Abends finden sich hier:
Fotomix 01-05/14
Blasorchester Herzberg am ersten „Herzberger Samstag“ 2014
Den ganzen Winter über wurde geprobt, am 24.05. konnte dann eine „Mehrfach-Premiere“ auf dem Herzberger Marktplatz präsentiert werden: Das Blasorchester Herzberg und die Bläserklasse für Erwachsene unter den Leitungen von Klaus-Joachim und Matthias Müller führten einen Mix aus Filmmusik, sinfonischer Blasmusik und exklusiven Werken von Marcus Müller-Todo auf. Aus seiner Feder stammt mit Elementen aus Ulrich Mattkes „Herzberg-Lied“ die „Herzberg-Fanfare“, die das Konzert eröffnete. Aus dem Bereich der Filmmusik ließ die Melodie von „Shaun das Schaf“ Menschen jeden Alters lächeln, Elemente aus dem Film „Blues Brothers“ wiederum zeigten eine ganz andere Stilrichtung bekannter Melodien. „Puppies Dream“ von Marcus Müller-Todo darf durch das Ensemble in weitem Umkreis exklusiv aufgeführt werden, womit einerseits durch die „Herzberg-Fanfare“ eine regionale Verwurzelung ebenso demonstriert wird wie andererseits eben auch eine gewisse Exklusivität in unserer Region besteht. Nicht vergessen wurden traditionelle Elemente wie einer der bekanntesten amerikanischen Märsche: „Military Escort“ mit seiner charakteristischen Trompetenfanfare weckte Erinnerungen an die Zeiten des Jugendblasorchesters, das in den 70er Jahren ebenfalls derartige Musikrichtungen durch die Region trug. Es soll hier nicht der Hinweis fehlen, dass die Bläserklasse für Erwachsene 2013 ein Erfolg war und sich für 2014 wieder 20 erwachsene Anfänger mit bekannten Stücken wie „Oh when the saints“ am Konzert beteiligten und somit nach nicht ganz fünf Monaten Probenzeit ihren ersten öffentlichen Auftritt erarbeiten konnten. Fleißige Helfer bauten Aufsteller und Equipment im Vorfeld auf, und so war das Platzkonzert zum Auftakt der Herzberger Samstage 2014 ein großer Erfolg. Nicht ganz unbeteiligt war das Wetter, das mit herrlichem Sonnenschein und blauem Himmel die anwesenden Marktbesucher in die Cafés und Eisdielen trieb und dazu animierte, den Musikern zwei Zugaben abzuverlangen. Erst nachdem diese verklungen waren und ein Schlussapplaus zu hören war, räumten die Musiker den Platz und begannen die offensichtlich positiv gestimmten Zuschauer langsam wieder ihrer Weg zu gehen.
Metallteil auf der Fahrbahn
Wie war das … das RWS brauchte Wartung?
Gut, dass ich dran gegangen bin – heute lag ein Metallteil auf der Fahrbahn (innerorts). Wie Autofahrer nunmal so sind, haben einige relativ waghalsige Ausweichmanöver bis in den Gegenverkehr durchgeführt wegen dem Teil. Also dran vorbei rollen, wenden, Lampen an und das Teil (großes Nageleisen oder sowas in der Art) von der Straße räumen. Nach wie vor bin ich von der Warnwirkung begeistert.
Eintrübung im Hänsch Sputnik Nano RWS
Ich habe ein Rückwärts-Warnsystem im Auto verbaut. Das heißt, ich habe nach hinten wirkende gelbe LED-Leuchten (mit Zulassung) im Fahrzeug, die im Falle einer fremden oder eigenen Panne als zusätzliche Warnleuchte im Stand eingeschaltet werden dürfen und mir auch im Rahmen der Einsätze mit dem Funk-Hilfs-Dienst Osterode gute Dienste leisten. In den vergangenen Wochen habe ich eine Eintrübung der Streugläser entdeckt, die so stark war, dass die Lichtleistung sichtbar nachließ. Nach kurzem und sehr freundlichem Kontakt mit dem Hersteller (FG Hänsch, Herzlake) und der erwarteten Auskunft, dass das Gerät aufgrund seines Alters trotz weniger Betriebsstunden leider außerhalb von Gewährleistung und Kulanz läge, öffnete ich die Leuchten selber und pflegte sie mit Handwaschpaste und einer alten Zahbürste. Das Ergebnis: Nicht wie neu aber wieder relativ klar. Sollte das Problem nochmal auftreten, nehme ich eine elektrische Zahnbürste, die hat nicht nur feinere Borsten, die oszilliert auch schneller als ich das per Hand kann.
Anleitung: Zwischen Streuglaskörper und Aluminium-Gehäuse sanft aber bestimmt mit einem Schraubendreher oder ähnlichem Werkzeug umlaufend so lange hebeln bis der Glaskörper aus der Klebemasse gezogen ist. Auf der Platine sollten keine Schäden erkennbar sein. Den Glaskörper mit warmem Wasser ausspülen und dann mit Handwaschpaste oder Zahnpasta und einer Bürste (z.B. Zahnbürste) ausschrubben. Gründlich spülen und zu Beginn vorsichtig schrubben und häufig prüfen, ob die Paste keine Kratzer hinterlässt. Vor dem Zusammenstecken von Glas und Leuchtenkörper beide Teile GRÜNDLICH mit einem nicht zu heißen Fön trocknen oder einige Zeit auf eine warme Heizung legen. Hierbei wird auch die Dichtpaste wieder etwas weicher und der Zusammenbau geht einfach von der Hand.
Ob der Betrieb außerhalb eines Fahrzeugs ohne Erneuerung der Dicht-/Klebemasse nach dem Säubern noch sinnvoll ist, mag jeder selber entscheiden. Dem Betrieb im Innenraum sollte jedenfalls grundsätzlich nichts im Wege stehen – fraglich ist, woher der Beschlag kam. Er könnte ein Resultat des rauhen Harz-Klimas sein, das Fahrzeug parkt sommers wie winters draußen.
Fazit: Hänsch produziert nach wie vor Qualitätsleuchten und speist auch Kunden mit älteren Geräten nicht ab (es bestand das Angebot, die Leuchten zur Kontrolle und möglicherweise Reparatur einzuschicken, allerdings kostenpflichtig). Es gab keinerlei Trübung auf den LEDs, keine sichtbaren Schäden an Bauteilen oder Platine. Ob ich das System nochmal erwerben würde, weiß ich so spontan nicht – die Klarglas-Optik und die überragende Lichtleistung sprechen natürlich dafür (die 2×2-LED-Version des RWS mit gelbem Deckglas wäre allerdings auch eine Alternative gewesen und ist anders aufgebaut, so dass ich hier eine Eintrübung wie in diesem Fall geschehen nicht erwarten würde).
Das alte Lied der SCHUFA
Der NDR hat einen Bericht zur SCHUFA und ihren Scoring-Verfahren verfasst. Hintergrund sind ein Verfahren vorm Bundesgerichtshof (prinzipiell „nur“ wegen einer Verwechslung bei der SCHUFA-Abfrage mit negativen Konsequenzen für die Betroffene) und dessen Entscheidung, es handele sich bei den verwendeten Scoring-Verfahren um Geschäftsgeheimnisse. Die Konsequenz aus der ganzen Nummer ist eine Klage vorm Bundesverfassungsgericht – dabei ist der Ausgang einerseits fraglich, andererseits sind es die Folgen einer Veröffentlichung des Scoring-Verfahrens auch: Die Geheimhaltung des Algorithmus ist Basis für eine Stabilität der Bewertung. Lägen die Berechnungsvorschriften offen, könnte das Ergebnis durch das eigene Verhalten manipuliert werden.
Hier sehe ich allerdings deutliche Parallelen zu Videoüberwachung, Vorratsdatenspeicherung und Co.: Es ziehen Vermeidungstaktiken in den Alltag ein und die freie Entfaltung eines Menschen wird beeinträchtigt. Das ist bei unklarem Algorithmus ebenso zu erwarten, vermutlich in größerem Ausmaß als bei Offenheit desselben. Von diesem Aspekt abgesehen halte ich es allerdings auch persönlich für notwendig, die Methoden und Verfahren der SCHUFA zu hinterfragen: Für Umzüge kann man manchmal nichts, dass ein Bankkonto bei einer lokalen Bank dann mitzieht, erschließt sich prinzipiell – warum das negativ in eine Statistik eingehen soll, erschließt sich nur bedingt. Es ist aber auch nicht klar, ob und wie es denn überhaupt einzieht. Große Fragezeichen also. Vielleicht hört nach einem Urteil einfach mal die gefühlte Wichtigkeit der SCHUFA-Auskunft auf, eventuell würde durch eine Veröffentlichung der Berechnungen sogar die Anerkennung und Akzeptanz steigen.
Die Energiewende und der Strompreis
Das Thema „Energiewende“ ist ein wenig stiefmütterlich behandelt worden in letzter Zeit. Trotz meiner Diplomarbeit, die sich ja auch ein wenig um das Thema drehte.
Die taz greif mal wieder auf, was immer wieder festzustellen ist: Strom ist zu teuer für die einen und zu billig für die anderen.
… doch nicht selbstständig
Wie schon angedeutet, hat mich die erwartete Dauer-Arbeitslosigkeit nach dem Studium doch nicht aus Hilflosigkeit in die Selbstständigkeit getrieben: Ich bin seit dem 01.04. als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Rechenzentrum der TU Clausthal angestellt und verdiene mir „erstmal“ (es handelt sich um eine befristete Projekstelle) damit meine Brötchen. Tätig bin ich im Bereich „E-Learning“, inhaltlich vorrangig für den technischen Background und die „Vermarktung“ technischer Möglichkeiten zur Unterstützung von Lehre und Lernen zuständig. In Zusammenhang mit dem breiten Dienstleistungsspektrum, das das Rechenzentrum in langer Tradition erbringt, habe ich einige Ideen zur Unterstützung der Außenwirkung des RZs – natürlich vorrangig mit dem Fokus auf den Kontext „Vorteile durch Technik-Einsatz in Lehre und Forschung“. Meine breit angelegte Ausbildung und die Erfahrungen aus Hiwi-Tätigkeit, Diplomarbeit-Simulation und meinen Hobbies dürften mir da durchaus zugute kommen.
Ende eines Abschnitts als neuer Anfang
Der letzte Studentenausweis läuf Ende des Monats ab. Damit keine Langeweile auftritt, gehts direkt weiter – ab 01.04.2014. Da das aber in der Zukunft liegt und in diesem Blog vorrangig zurück geblickt wird, bleibt es erstmal bei dieser Information.
Meine Diplomarbeit (Kurzzusammenfassung als PDF) umfasst:
- 80 geschriebene Seiten im Hauptteil (einschließend erläuternde Grafiken, Tabellen und Co.), 123 gedruckte insgesamt (einschließend Titel, Dank, Inhalts- und andere Verzeichnisse, Literaturverzeichnis, Quellcodes, tabellarische Ergebnisse meiner Berechnungen, Erklärung für Abschlussarbeiten).
- 2475 Zeilen LaTeX-Quellcode brauchte ich für die Arbeit, nicht einschließend automatisiert zu Grafiken (TikZ) oder Tabellen oder Quellcode-Listings verarbeitete Datenfiles – aber auch Leer- und Kommentarzeilen.
- 32 Grafiken und 14 Tabellen im Hauptteil, weitere im Anhang.
- 30 Bezeichner für das mathematische Modell werden verwendet in 28 nummerierten Gleichungen.
- Eine Daten-CD, die die nicht in den Anhang aufgenommenen Ergebnisse der Berechnungen mitliefert.
Außerdem im Programm: Leckerer Whisky. Ein Geschenk meiner Eltern von vor zwei Jahren, zur Abgabe der Arbeit Anfang Februar ENDLICH geöffnet und mit ihnen verkostet. Der Glen Els aus dem Harz (Zorge) ist sein Geld wert, hier als Single Oloroso Sherry Cask (No. 18 – first fill, bottle 226/414). Trotz kraftvoller 46,2 % Vol. mild und überaus aromatisch. Ein echter Gaumenschmeichler mit langem Abgang.
Als kleiner Ausblick auf den Frühling dann eine Biene mit Krokussen. Ich denk, der Titel passt :).