Navigation: Hirn weiter benutzen!

Von Navigationsgeräten kennt man es ja schon: Manche Autofahrer vertrauen diesen blind und landen in Bächen, Flüssen, U-Bahn-Schächten, bleiben unter Brücken stecken etc. – doch manchmal sind es nicht die Fehler des Fahrers, weswegen man nicht da ankommt, wohin man wollte: Google Maps, Beispiel von gerade eben (der Fehler ist gemeldet) – Bad Grund liegt irgenwo im Nichts. Also merke, alte Weisheit: Das Gehirn nicht ausschalten, sondern immer damit rechnen, dass der Strom ausfällt oder mal ein Fehler vorliegt, sonst kommt man nicht an – sowas kann schließlich passieren!

Fehlerhafte Lage auf der Karte: Bad Grund im Nirvana

Quelle: Google Maps Routenplaner, zufällig aufgetretener Fehler vom 04.01.2012/ca. 10:15 Uhr.

Frohes Neues Jahr 2012

Der Jahreswechsel verlief für mich im dichten Nebel, so dass Fotos wie das anhängende nicht machbar gewesen wären. Daher ist der Hintergrund ein Archiv-Bild. Immerhin: Ich habe den Neujahrs-Post noch vor Ende des 01. Januars hin bekommen ;)!

Das Wetter ist eh ein wenig wirr, wir haben gerade 8°C… nachts um 22:49 Uhr und gestern noch mit 15cm Schneedecke, jetzt Matsch und komplett schwarzen Straßen und Wegen.

Wulff-Kredite: Schluss mit Lustig

Die Kreditaffäre des ehemaligen Ministerpräsidenten des Landes Niedersachsen und jetzigen Bundespräsidenten Herrn Wulff ist lange genug in den Medien um als bekannt vorausgesetzt werden zu können. Der Spiegel meldet nun erneute Zahlen und Hinweise (auch die taz hat etwas dazu), die mich persönlich immer mehr dazu bringen ganz klar zu sagen: Herr Wulff sollte entweder den Mund weit auf machen oder sein Amt sofort niederlegen. Ausgesorgt hat er sowieso, und auch wenn er dann wieder ein Bezüge-Schwergewicht ist, das wir alle durchfüttern müssen, finde ich sein Verhalten und die vermutliche Vorteilsnahme (auch das wird ja mittlerweile deutlich auch von Staatsrechtlern als Verdacht geäußert) gravierend genug um seinen Rücktritt zumindest für sinnvoll zu halten. Es kann nicht angehen, dass Politiker straflos in die eigene Tasche wirtschaften und hinterher sagen: „Ja aber das war doch ein Freundschaftsdienst, außerdem von wem anders und ist ja dann in einen (nicht ganz so normalen) Kredit gewandelt worden“ und Co. – nicht umsonst bekommen sie keinen Pappenstiel von Geld für ihre Arbeit: Das ist auch so, um Bestechlichkeit zu verhindern.

Bestochen, das möchte ich betonen, wurde hier vermutlich niemand – über eine sechsstellige Summe, die jemand beim Kauf eines Hauses hat letztendlich (unter Berücksichtigung der Kreditlaufzeit und -konditionen) SPAREN können, sollte man aber deutlich anders sprechen als das geschehen ist. Da helfen auch kein gesetztes Auftreten und Bedauerns-Beteuerungen mehr, verarscht ist verarscht.

Nachschlag taz.de vom 01.01.2012: Die Daten passen alle nicht, VW&Porsche-Gemunkel (Gerüchte, es wird sich zeigen was dran ist…)

Wenn ein Mensch…

… der meint, der Chef von allem zu sein, sich hinstellt und sagt:

„Das ist aber auch wieder alles scheiße organisiert, da hat ja wieder keiner mitgedacht?!“,

dann sollte ihm das vielleicht am ehesten zu denken geben.

(Viele) Stipendien sind Mist

Tja, so siehts aus, die taz zum Deutschlandstipendium.

Ich persönlich halte die meisten Förderungsansätze in Sachen „Stipendium“ sowieso für Murks. Die, die sich wirklich schnell durchs Bildungssystem friemeln, brauchen die Förderung in mehr als 99% der Fälle vermutlich eh nicht. Die, die länger brauchen, kriegen eh nix. Und die, die vielleicht was kriegen könnten, studieren lieber als sich mit den Bedingungen herum zu schlagen, arbeiten nebenbei oder brechen ab.

Fazit: Studiengebühren abschaffen, die Kohle statt für Stipendien an einzelne für die Zwecke der Studiengebühren einsetzen = mehr Bildung unter besseren Bedingungen für alle.