Am 21.12.2009 entstand dieses Foto. Ich fand es, als ich nach einem Winterbild gesucht habe – den momentanen Nieselregen kann man ja eher nicht so nennen.
Anschauen und dran freuen.
Am 06. November 2011 bin ich auf den Brocken gewandert. Ich hatte angekündigt, ein paar Bilder zu veröffentlichen. Die will ich nicht schuldig bleiben. Hier ist Teil 4 der „bebilderten Wanderung“, der Rückweg nach Torfhaus bei einbrechender Dämmerung:
Andere Teile der Wanderung:
Damit ist die Wanderung mit ihren Fotos komplett. Derzeit ist das Wetter auf dem Brocken und dem Weg dort hin hm sagen wir… durchwachsen (im Klartext: Wer unbedingt wandern muss, kommt vermutlich oben an, ein Spaß wirds bei Schneeregen aber eher nicht sein). Bei wieder schönerem Wetter oder wenn ein schöner Wintertag es anbietet, ist der Weg sicherlich aber die Reise wert. Beim Durchschauen der Fotos konnte ich mich wieder daran freuen – nur die Erinnerung an die feuchte, klamm werdende Abendluft nachdem die Sonne weg war, ließ mich kurz denken: Beim nächstenmal gleich die Jacke anziehen, dabei hatte ich sie.
A propos dabei: Das Wetter auf dem Brocken kann unberechenbar sein. Entsprechend sollte man in jedem Fall dabei haben: Wetterfeste wärmende Kleidung (je nach Witterung reichen ein Pullover und eine Windjacke; im Herbst und Winter sollte es schon deutlich mehr sein), ausreichend zu trinken und sowohl frische Verpflegung als auch etwas haltbares wie Müsliriegel, falls man sich in der Zeit verschätzt oder aufgrund des Wetters in der Schutzhütte ein oder zwei Stunden verbringen muss und die Wanderung damit länger wird als geplant. Eine ordentliche Taschenlampe kann an den kürzeren Tagen des Jahres ebenfalls nicht schaden.
Nach einer kleine Patch-Orgie: Wieder bei 100%.
Hintergrund: Der Secunia Personal Software Inspektor ist ein System-Werkzeug eines IT-Sicherheitsspezialisten, das Privatanwendern kostenfrei zur Verfügung gestellt wird um den aktuellen Patch-Level zu überprüfen und das eigene System aktuell zu halten. Ich persönlich empfinde es als überaus hilfreich, da es übersichtlich die Scan-Ergebnisse darstellt und per Mausklick in der Regel Abhilfe für gefundene „Fehler“ anbietet. Dabei wird keine Systemoptimierung oder irgendein Gefrickel am Windows vorgenommen, sondern vom Original-Hersteller ein Patch oder Update geladen und installiert. Klare Empfehlung!
Zwei weitere Fotos meiner Euro-Serie (war gar nicht als Serie geplant, aber kann man ja mittlerweile so bezeichnen):
Hm, immerhin tut sich was: heise.de zum Thema
Dass bei manch Informationsseiten von Uni-Prüfungsämtern nicht alles ganz einfach ist, ist ja schon verbloggt. Dass die zentrale Hochschulzulassung nicht rund läuft, haben Zeitungen schon seit Monaten und Jahren geschrieben – jetzt wars der nächste Rohrkrepierer für viel Geld. Und da frage ich mich ganz ehrlich: Denkt denn hier niemand an „unsere Kinder“ oder schaut bei IT-Projekten der öffentlichen Hand mal genauer hin? Im Bildungssystem wird Generation für Generation auf diese Art ausgebremst und mürbe gemacht, und dann fragen wir uns, woher ein mehr oder weniger ausgeprägter „Fachkräftemangel“ kommt?
Ich neige im Allgemeinen nicht zur Selbst-Beweihräucherung; binnen weniger Wochen aber in Harzkurier und Eseltreiber in mehreren Artikeln persönlich sowohl namentlich als auch indirekt in Wort und Bild erwähnt zu werden, das gibt es (fast) nur im November und Dezember, wenn Theater und Musik Hochsaison hatten *schmunzel*. Schön, dass derartige Aktivitäten solchen Zuspruch auch in der breiten Masse und entsprechend viele Besucher finden. Ich bedanke mich an dieser Stelle auch gleich gern bei allen, die uns unterstützt und/oder Feedback gegeben oder einfach nur gezeigt haben, dass es ihnen gefallen hat.
Spaß hats gemacht; lassen wir das Jahr ausklingen und freuen uns aufs nächste :)!
Golem.de zur Haushaltsabgabe ab 2013
Kommentar: Nunja, prinzipiell bin ich Befürworter einer Pauschal-Lösung pro Haushalt. Ich persönlich halte es für gerechter und weniger bürokratisch-aggressiv (nötigend) als die bisherige Regelung. Dass es allerdings beim „großen“ Beitrag von fast 18 EUR pro Monat bleibt, finde ich unangemessen hoch. Außerdem wird mit der Pauschal-Abgabe eine Grenze zur Erhebung einer Steuer überschritten, so dass keine Anpassung irgendwelcher Staatsverträge, sondern des Steuerrechts hätte stattfinden müssen – mit allen Konsequenzen.
Schlussendlich habe ich mit der pauschalen Regelung das Problem, dass sie für mich als Konsumenten keinerlei ernst zu nehmende Auswirkungen hat. Ich muss ab sofort „immer“ und „komplett“ bezahlen, erhalte aber weder einen Mehrwert noch eine ernst zu nehmende Grundversorgung (die derzeit im ör-TV laufenden Benefizgalen für $SPENDENSIESCHAUENSIEDIEARMENKINDER kann man ja nicht als Grundversorgung bezeichnen). Sicherlich ist das in gewisser Form auch eine Geschmacksfrage, nur müsste dieser halt besser sein als der von 18 EUR/Monat…
heise.de: EU-Rat segnet Anti-Piraterie-Abkommen ACTA ab
Nein, es geht nicht um Piraten, die Schiffe überfallen. Es geht um Urheberrechte, was auch sonst. Die Wege sind allerdings wieder spektakulär:
Ohne weitere Aussprache haben die Landwirtschaftsminister in Brüssel im Agrar- und Fischereirat am Freitag das umstrittene Anti-Piraterie-Abkommen ACTA abgenickt.
Landwirtschafts- und Fischereiminister haben über Abkommen zu digitalen Gütern entschieden?! Wie war doch gleich das unsägliche Sperrgesetz namens ZugErschwG durchgepeitscht worden? Genau, es wurde nicht dem Innenressort oder der Justiz, sondern dem Wirtschaftsausschuss zur Erarbeitung gegeben. Ein Schelm, wer da an Parallelen denkt, wenn er außerdem liest:
Der EU-Rat interpretierte das vor allem von führenden Industriestaaten weitgehend hinter verschlossenen Türen ausgehandelte Anti Counterfeiting Trade Agreement als nicht-legislative Maßnahme, sodass es nach einigem Hin und Her bei einer beliebigen Sitzung des Ministergremiums abgesegnet werden konnte.
Ich interpretiere demnächst auch so einiges mal anders als das gedacht war oder Folgen hat und berufe mich darauf. Die letzten Hoffnungsschimmer gibt es aber noch:
Allerdings muss das EU-Parlament noch zustimmen, bevor sich die Mitgliedsstaaten an eine Umsetzung der Vorgaben machen könnten. Auch den Bundestag wird ACTA noch beschäftigen.
Hoffen wir das Beste und erwarten wir das Schlimmste.
(Alle Zitate aus dem verlinkten Heise-Artikel)
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